Aktualisiert: 10.10.2026
Die Hauptaufgaben umfassen die Herstellung, Reparatur und Pflege von Holzfässern und anderen Holzbehältern. Dies beinhaltet das Zuschneiden und Formen von Holzdauben, das Zusammenfügen der Fässer, das Anbringen von Reifen sowie die Durchführung von Dichtheitsprüfungen und Reparaturen.
Am häufigsten wird Eichenholz verwendet, da es robust, geschmacksneutral und gut zu bearbeiten ist. Je nach Verwendungszweck kommen auch andere Holzarten wie Kastanie, Akazie oder Kirsche zum Einsatz, die spezifische Eigenschaften mitbringen.
Nach der Ausbildung und Berufserfahrung kann man die Meisterprüfung ablegen, um Böttchermeister/in zu werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Bachelor Professional im Böttcher-Handwerk zu erwerben. Beide Qualifikationen eröffnen Karrieremöglichkeiten in Führungspositionen oder zur Selbstständigkeit.
Ja, das Böttcher-Handwerk ist nach wie vor gefragt, insbesondere in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie (z.B. für Wein-, Whisky- und Bierfässer) sowie für dekorative Zwecke und im Bereich der Restaurierung. Die Nachfrage nach handgefertigten Holzprodukten und die Notwendigkeit der Instandhaltung bestehender Fässer sichern die Relevanz des Berufs.