Beamter im mittleren technischen Dienst der Länder

Aktualisiert: 25.01.2026

Verantwortungsvolle Tätigkeiten im technischen Bereich des öffentlichen Dienstes der Bundesländer. Gestalten Sie die Infrastruktur und Technik Ihrer Region mit.
Was macht man in diesem Beruf?
Als Beamter im mittleren technischen Dienst der Länder übernehmen Sie wichtige Aufgaben in der technischen Verwaltung und im technischen Betrieb auf Landesebene. Diese Laufbahn bietet eine sichere und abwechslungsreiche Tätigkeit im öffentlichen Dienst, bei der Sie direkt zur Funktionalität und Weiterentwicklung der staatlichen Infrastruktur beitragen. Sie arbeiten in verschiedenen Bereichen wie Bauwesen, Umweltschutz, Verkehrswesen oder auch in technischen Betrieben und Einrichtungen des Landes. Die Tätigkeit ist geprägt von Verantwortung, Zuverlässigkeit und dem Dienst an der Allgemeinheit. Sie sind ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und sorgen dafür, dass technische Systeme und Anlagen reibungslos funktionieren. Diese Position erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Engagement für das Gemeinwohl.
Typische Aufgaben
- Überwachung und Instandhaltung technischer Anlagen und Infrastruktur
- Durchführung von technischen Prüfungen und Abnahmen
- Mitarbeit bei der Planung und Umsetzung von Bauprojekten
- Erstellung von technischen Dokumentationen und Berichten
- Beratung von Bürgern und Unternehmen in technischen Angelegenheiten
- Sicherstellung der Einhaltung technischer Normen und Vorschriften
Spezialisierungen
Der mittlere technische Dienst der Länder ist breit gefächert und ermöglicht Spezialisierungen in zahlreichen technischen Gebieten. Mögliche Schwerpunkte liegen beispielsweise im Bauingenieurwesen, wo Sie an der Planung und Überwachung von Straßen, Brücken oder öffentlichen Gebäuden mitwirken. Auch im Umweltschutz gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten, etwa bei der Überwachung von Gewässern, der Abfallwirtschaft oder der Genehmigung von Anlagen. Weitere Spezialisierungen können im Bereich des Verkehrswesens, der Energiewirtschaft, der IT-Infrastruktur oder auch im Katastrophenschutz liegen. Je nach Landesbehörde und deren Aufgabenbereich ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte, die eine individuelle berufliche Entwicklung ermöglichen. Diese Vielfalt erlaubt es, eigene Interessen und Talente gezielt einzubringen und sich fachlich weiterzuentwickeln.
Skills und Tools
Für eine Tätigkeit im mittleren technischen Dienst der Länder sind fundierte technische Kenntnisse unerlässlich. Dazu gehören ein gutes Verständnis für ingenieurwissenschaftliche Prinzipien und praktische Anwendung. Kommunikationsfähigkeit ist ebenfalls wichtig, um mit Kollegen, Vorgesetzten und Bürgern effektiv interagieren zu können. Analytisches Denkvermögen hilft bei der Problemlösung und der Bewertung technischer Sachverhalte. Sorgfalt und Genauigkeit sind bei der Dokumentation und der Einhaltung von Vorschriften von großer Bedeutung. Der sichere Umgang mit gängiger Bürosoftware sowie spezifischen technischen Programmen und Messgeräten ist ebenfalls erforderlich. Teamfähigkeit rundet das Anforderungsprofil ab, da viele Projekte gemeinschaftlich umgesetzt werden. Ein Bewusstsein für Sicherheit und Umweltstandards ist ebenfalls zentral.
Ausbildung und Einstieg
Der Einstieg in die Laufbahn des mittleren technischen Dienstes der Länder erfolgt in der Regel über eine abgeschlossene duale Berufsausbildung in einem anerkannten technischen Beruf. Alternativ kann auch eine abgeschlossene schulische Berufsausbildung an einer Fachschule im technischen Bereich eine Grundlage bilden. Viele Bundesländer bieten hierfür spezifische Vorbereitungslehrgänge oder Beamtenausbildungen an, die auf die Laufbahn vorbereiten. Die genauen Zugangsvoraussetzungen können je nach Bundesland und dem angestrebten Aufgabenbereich variieren. Oftmals sind ein mittlerer Schulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation erforderlich. Ein Auswahlverfahren, das Tests und ein persönliches Gespräch umfassen kann, ist üblich. Die Bereitschaft, sich zum Beamten zu verpflichten, ist eine grundsätzliche Voraussetzung.
Bewerbungs- und Jobtipps
Bei der Bewerbung als Beamter im mittleren technischen Dienst der Länder ist es wichtig, Ihre Motivation für den öffentlichen Dienst und Ihre Affinität zu technischen Aufgaben klar herauszustellen. Betonen Sie Ihre relevanten Ausbildungen und praktischen Erfahrungen, die Sie für die ausgeschriebene Stelle qualifizieren. Zeigen Sie, dass Sie die Werte des öffentlichen Dienstes wie Integrität, Zuverlässigkeit und Bürgernähe verstehen und verkörpern. Achten Sie auf eine fehlerfreie und vollständige Bewerbung, die alle geforderten Unterlagen enthält. Informieren Sie sich gründlich über die spezifischen Aufgaben und die Struktur der Behörde, bei der Sie sich bewerben. Bereiten Sie sich auf mögliche Auswahlgespräche oder Tests vor, indem Sie sich mit typischen Fragestellungen auseinandersetzen. Eine klare und strukturierte Darstellung Ihrer Kompetenzen ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Bewerbung.
Gehalt
Das Gehalt für Beamte im mittleren technischen Dienst der Länder richtet sich nach der Besoldungsordnung des jeweiligen Bundeslandes und der jeweiligen Erfahrungsstufe. In der Regel beginnt die Besoldung in den unteren Erfahrungsstufen und steigt mit zunehmender Berufserfahrung und Übernahme von mehr Verantwortung. Die genauen Beträge können stark variieren und hängen von Faktoren wie der konkreten Tätigkeit, der Besoldungsgruppe und den tariflichen Bestimmungen ab. Eine grobe Orientierung kann im Bereich von etwa 2.500 bis 3.500 Euro brutto pro Monat liegen, wobei dies stark von den genannten Faktoren beeinflusst wird. Zusätzliche Zulagen für bestimmte Tätigkeiten oder besondere Belastungen sind möglich. Die genauen Gehaltsstrukturen sind den Besoldungsordnungen der einzelnen Bundesländer zu entnehmen.
FAQ
Welche schulischen Voraussetzungen sind für den mittleren technischen Dienst der Länder typisch?

In der Regel wird ein mittlerer Schulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation vorausgesetzt, oft in Verbindung mit einer abgeschlossenen technischen Berufsausbildung.


Wie lange dauert die Ausbildung im mittleren technischen Dienst der Länder?

Die Dauer der Ausbildung kann variieren, oft handelt es sich um eine Kombination aus theoretischen Lehrgängen und praktischen Einsätzen, die sich über mehrere Monate bis zu zwei Jahre erstrecken kann.


Welche Karrieremöglichkeiten gibt es im mittleren technischen Dienst der Länder?

Nach einigen Jahren Berufserfahrung und bei entsprechender Eignung sind Aufstiegsmöglichkeiten in den gehobenen oder höheren technischen Dienst denkbar, oft nach weiteren Qualifizierungsmaßnahmen oder einem Studium.

comp Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW comp 40221 Düsseldorf - Deutschland
Beamter/Beamtin - Länder (mittlerer technischer Dienst) ab 08.02.2026
Im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt   eine Stelle im Bereich der Haustechnik (w/m/d)(EG 5 TV-L) zu b... mehr
notifications_active Erstelle dein kostenloses Bewerberprofil und werde von Arbeitgebern gefunden!