Beamter im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)

Aktualisiert: 17.04.2026

Präzision und Verantwortung im öffentlichen Dienst: Werde Teil des Vermessungswesens und gestalte die Grundlage unserer Infrastruktur mit.
Was macht man in diesem Beruf?
Als Beamter im Vermessungswesen des mittleren technischen Dienstes bist du eine wichtige Stütze im öffentlichen Sektor. Deine Arbeit sorgt für die genaue Erfassung und Dokumentation von Grundstücksgrenzen, Liegenschaften und topografischen Gegebenheiten. Du bist verantwortlich für die Durchführung von Vermessungsarbeiten im Außendienst und die Auswertung der gewonnenen Daten im Innendienst. Diese Tätigkeit ist essenziell für die Planung und Durchführung von Bauprojekten, die Verwaltung von Grundstücken und die Sicherung von Eigentumsverhältnissen. Deine Arbeit trägt maßgeblich zur Ordnung und Entwicklung unserer Gesellschaft bei und erfordert ein hohes Maß an Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Du arbeitest eng mit anderen Behörden und Fachleuten zusammen, um präzise Ergebnisse zu liefern.
Typische Aufgaben
- Durchführung von Kataster- und Ingenieurvermessungen im Außendienst
- Einrichten und Abstecken von Bauwerken und Grundstücksgrenzen
- Erfassung von Geländehöhen und topografischen Merkmalen
- Bearbeitung und Auswertung von Vermessungsdaten am Computer
- Erstellung von Plänen, Karten und Katastern
- Überwachung und Pflege von Geodaten
- Beratung von Bürgern und Fachleuten in vermessungsrechtlichen Fragen
Spezialisierungen
Innerhalb des mittleren technischen Dienstes im Vermessungswesen gibt es verschiedene Schwerpunkte, auf die du dich spezialisieren kannst. Ein wichtiger Bereich ist die Katastervermessung, bei der es um die genaue Abgrenzung und Führung von Grundstücksgrenzen geht. Hierbei stellst du sicher, dass alle Eigentumsverhältnisse klar dokumentiert sind. Eine weitere Spezialisierung ist die Ingenieurvermessung, die für die Planung und Überwachung von Bauprojekten unerlässlich ist. Dies umfasst beispielsweise die Vermessung von Straßen, Brücken oder Tunneln. Auch die Geodäsie und die damit verbundenen Fernerkundungsmethoden können Teil deiner Tätigkeit sein, um großflächige Gebiete zu erfassen. Die Arbeit mit modernen Geoinformationssystemen (GIS) gewinnt zunehmend an Bedeutung und eröffnet weitere Vertiefungsmöglichkeiten.
Skills und Tools
Für die Tätigkeit als Beamter im Vermessungswesen sind sowohl technische als auch persönliche Fähigkeiten gefragt. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und mathematisches Verständnis sind unerlässlich, um Vermessungsdaten korrekt zu interpretieren und zu verarbeiten. Du solltest sorgfältig und präzise arbeiten können, da Fehler weitreichende Konsequenzen haben können. Kommunikationsfähigkeit ist wichtig, um mit Kollegen, Bürgern und anderen Fachleuten effektiv zu interagieren. Im technischen Bereich sind Kenntnisse im Umgang mit Vermessungsgeräten wie Tachymetern, GPS-Empfängern und Laserscannern von großer Bedeutung. Ebenso wichtig sind Fähigkeiten in der Anwendung von CAD-Software und Geoinformationssystemen zur Datenverarbeitung und Planerstellung. Belastbarkeit und Teamfähigkeit runden dein Profil ab.
Ausbildung und Einstieg
Der Weg in den mittleren technischen Dienst im Vermessungswesen führt in der Regel über eine duale Ausbildung. Diese Ausbildung dauert meist drei Jahre und wird im dualen System absolviert, das heißt, du lernst sowohl in der Berufsschule als auch in einer Ausbildungsbehörde, typischerweise einem Katasteramt oder einer Vermessungsverwaltung. Während der Ausbildung erwirbst du theoretisches Wissen in Fächern wie Geometrie, Physik, Recht und Verwaltungswissenschaften. Praktische Erfahrungen sammelst du im Außendienst bei Vermessungsarbeiten sowie im Innendienst bei der Datenverarbeitung und Planerstellung. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und Bestehen der Laufbahnprüfung erwirbst du die Befähigung für den mittleren technischen Dienst im Vermessungswesen und kannst dich auf entsprechende Stellen bewerben.
Bewerbungs- und Jobtipps
Bei deiner Bewerbung als Beamter im Vermessungswesen solltest du deine Motivation für den öffentlichen Dienst und deine Begeisterung für präzise technische Arbeiten hervorheben. Betone deine schulischen Leistungen in mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern und belege gegebenenfalls Praktika oder relevante Nebenjobs. Zeige auf, dass du über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügst und sorgfältig arbeiten kannst. Beschreibe, warum du dich für den öffentlichen Dienst entschieden hast und welche Werte dir wichtig sind. Achte auf eine fehlerfreie und ansprechende Gestaltung deiner Bewerbungsunterlagen. Informiere dich im Vorfeld über die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Behörde und passe deine Bewerbung entsprechend an. Ein überzeugendes Anschreiben und ein lückenloser Lebenslauf sind entscheidend.
Gehalt
Das Gehalt für Beamte im Vermessungswesen im mittleren technischen Dienst richtet sich nach der Besoldungsordnung des jeweiligen Bundeslandes oder des Bundes. In der Regel beginnt die Einstiegsbesoldung in einer niedrigeren Erfahrungsstufe und steigt mit zunehmender Berufserfahrung und Übernahme von mehr Verantwortung. Die genauen Beträge können variieren und hängen von Faktoren wie der Besoldungsgruppe, der Erfahrungsstufe und eventuellen Zulagen ab. Grob geschätzt kann das monatliche Bruttogehalt im mittleren technischen Dienst im Vermessungswesen im Bereich von etwa 2.500 bis 3.500 Euro liegen, wobei dies nur eine grobe Orientierung darstellt und die tatsächlichen Werte abweichen können. Mit Weiterbildungen und Beförderungen sind auch höhere Gehälter möglich.
FAQ
Was sind die Hauptaufgaben eines Beamten im Vermessungswesen?

Die Hauptaufgaben umfassen die Durchführung von Vermessungsarbeiten im Außendienst, die Bearbeitung und Auswertung von Daten im Innendienst, die Erstellung von Plänen und Karten sowie die Beratung von Bürgern.


Welche schulischen Voraussetzungen sind für die Ausbildung erforderlich?

In der Regel wird ein mittlerer Schulabschluss oder ein vergleichbarer Abschluss vorausgesetzt. Gute Noten in Mathematik und Physik sind von Vorteil.


Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Beamten im Vermessungswesen im mittleren technischen Dienst dauert in der Regel drei Jahre.


Welche Karrieremöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Nach der Ausbildung kannst du in verschiedenen Bereichen des Vermessungs- und Katasterwesens tätig werden. Weiterbildungen und Aufstiegschancen in höhere Laufbahnen sind ebenfalls möglich.

Hinweis:
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Sie stellen keine individuelle Berufs-, Rechts- oder Karriereberatung dar. Angaben zu Aufgaben, Ausbildung, Zugangsvoraussetzungen, Gehalt oder Berufsaussichten sind unverbindliche Richtwerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Qualifikation, Berufserfahrung sowie aufgrund gesetzlicher oder tariflicher Änderungen abweichen. Eine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der Inhalte wird nicht übernommen.
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