Beamte und Beamtinnen in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (gehobener technischer Dienst)

Aktualisiert: 31.01.2026

Gestalten Sie die Zukunft der Wasserwege mit! Als Beamte/r im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung übernehmen Sie verantwortungsvolle Aufgaben in einem spannenden und zukunftsorientierten Umfeld. Ihre Expertise ist entscheidend für die Sicherheit und Effizienz des Schiffsverkehrs sowie den Schutz unserer Gewässer.
Was macht man in diesem Beruf?
Als Beamte/r im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind Sie ein zentraler Akteur bei der Planung, dem Bau, der Unterhaltung und dem Betrieb von Wasserstraßen, Schleusen, Wehren und Brücken. Sie tragen maßgeblich zur Gewährleistung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit der deutschen Binnenwasserstraßen bei. Ihr Tätigkeitsfeld ist vielfältig und reicht von ingenieurtechnischen Herausforderungen bis hin zu organisatorischen und verwaltenden Aufgaben. Sie arbeiten in einem öffentlichen Dienstverhältnis, das Ihnen Sicherheit und Stabilität bietet. Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Mobilität, zum Gütertransport und zum Umweltschutz.
Typische Aufgaben
- Planung und Überwachung von Baumaßnahmen an Wasserstraßen und deren Infrastruktur
- Instandhaltung und Modernisierung von Schleusen, Wehren und Schiffshebewerken
- Überwachung und Sicherstellung der Schifffahrtssicherheit
- Entwicklung und Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen im Wasserstraßenbereich
- Projektmanagement und Koordination von Bauprojekten
- Erstellung von Gutachten und technischen Berichten
- Personalführung und -entwicklung
Spezialisierungen
Innerhalb des gehobenen technischen Dienstes der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gibt es verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten, die Ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechen. Sie können sich beispielsweise auf den Wasserbau konzentrieren und sich mit der Konstruktion und Wartung von Dämmen, Uferbefestigungen und Hafenanlagen beschäftigen. Eine weitere Option ist die Spezialisierung auf die Elektrotechnik und Automatisierungstechnik, wo Sie für die Steuerung und Regelung von Schleusen und anderen technischen Anlagen zuständig sind. Auch die Bereiche Vermessungswesen, Geoinformatik oder die technische Instandhaltung von Schiffen und Fahrzeugen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung sind mögliche Vertiefungsrichtungen. Diese Spezialisierungen ermöglichen es Ihnen, tiefgreifendes Fachwissen in einem bestimmten Bereich zu erwerben und sich als Experte zu etablieren.
Skills und Tools
Für eine erfolgreiche Tätigkeit im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind fundierte technische Kenntnisse unerlässlich. Dazu gehören insbesondere Kenntnisse in den Bereichen Bauingenieurwesen, Maschinenbau oder Elektrotechnik, je nach Spezialisierung. Ein gutes Verständnis für Hydraulik, Statik und Werkstoffkunde ist oft von Vorteil. Darüber hinaus sind analytische Fähigkeiten zur Problemlösung und die Fähigkeit, komplexe technische Sachverhalte zu erfassen und zu bewerten, von großer Bedeutung. Kommunikationsstärke ist wichtig, um mit verschiedenen Stakeholdern, wie z.B. Baufirmen, Behörden und Nutzern der Wasserstraßen, effektiv zu interagieren. Der sichere Umgang mit relevanter Software, wie z.B. CAD-Programmen, Projektmanagement-Tools und GIS-Systemen, ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung. Teamfähigkeit und eine selbstständige Arbeitsweise runden das Anforderungsprofil ab.
Ausbildung und Einstieg
Der Zugang zum gehobenen technischen Dienst in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erfolgt in der Regel über ein duales Studium oder ein entsprechendes Bachelorstudium mit anschließendem Vorbereitungsdienst. Studiengänge wie Bauingenieurwesen, Wasserwirtschaft, Maschinenbau oder Elektrotechnik sind hierfür prädestiniert. Während des Vorbereitungsdienstes, der in der Regel zwei Jahre dauert, werden Sie intensiv auf die späteren Aufgaben vorbereitet und erwerben die für die Laufbahn erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten. Dies beinhaltet sowohl theoretische Ausbildungseinheiten als auch praktische Einsätze in verschiedenen Bereichen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Laufbahnprüfung erfolgt die Ernennung zur Beamtin oder zum Beamten auf Lebenszeit im gehobenen technischen Dienst.
Bewerbungs- und Jobtipps
Eine sorgfältige Vorbereitung Ihrer Bewerbung ist entscheidend für den Erfolg. Recherchieren Sie gründlich über die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und die spezifischen Aufgabenbereiche, die Sie interessieren. Passen Sie Ihren Lebenslauf und Ihr Anschreiben präzise an die ausgeschriebene Stelle an und heben Sie Ihre relevanten Qualifikationen und Erfahrungen hervor. Achten Sie auf eine klare und strukturierte Darstellung Ihrer Unterlagen und vermeiden Sie Fehler. Seien Sie bereit, im Auswahlverfahren Ihre Motivation, Ihre technischen Fähigkeiten und Ihre Persönlichkeit unter Beweis zu stellen. Zeigen Sie Engagement und Interesse an den Herausforderungen des öffentlichen Dienstes und der Arbeit im Bereich der Wasserstraßen. Eine gute Vorbereitung auf mögliche Auswahlgespräche oder Assessment-Center ist ebenfalls ratsam.
Gehalt
Das Gehalt für Beamte und Beamtinnen im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung richtet sich nach der Besoldungsordnung und der jeweiligen Erfahrungsstufe. In der Regel beginnt die Einstiegsbesoldung im Bereich A10 oder A11 des Bundesbesoldungsgesetzes. Mit zunehmender Berufserfahrung und Übernahme von mehr Verantwortung können die Bezüge entsprechend ansteigen. Zusätzliche Zulagen, wie z.B. Familienzuschläge, können das Gehalt weiter beeinflussen. Die genauen Gehaltsangaben können je nach individueller Situation und den geltenden Besoldungsregelungen variieren. Es ist ratsam, sich über die aktuellen Besoldungsordnungen des Bundes zu informieren, um eine präzisere Vorstellung zu erhalten.
FAQ
Was sind die Hauptaufgaben eines Beamten/einer Beamtin im gehobenen technischen Dienst der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung?

Die Hauptaufgaben umfassen die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von Wasserstraßen und deren Infrastruktur, die Gewährleistung der Schifffahrtssicherheit sowie die Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen.


Welche schulischen oder akademischen Voraussetzungen sind für den Einstieg erforderlich?

In der Regel ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in einem relevanten technischen Fachbereich wie Bauingenieurwesen, Maschinenbau oder Elektrotechnik erforderlich, gefolgt von einem Vorbereitungsdienst.


Welche Karrieremöglichkeiten gibt es nach dem Einstieg?

Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Laufbahnprüfung können Beamte und Beamtinnen in verschiedenen technischen und leitenden Funktionen tätig werden und sich durch Weiterbildungen spezialisieren oder in höhere Laufbahnen aufsteigen.


Ist eine Verbeamtung auf Lebenszeit möglich?

Ja, nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes und der Laufbahnprüfung ist die Ernennung zur Beamtin oder zum Beamten auf Lebenszeit möglich, was eine hohe Arbeitsplatzsicherheit bietet.

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