Brandbekämpfungsbeauftragte/r und Ersthelfer/in

Aktualisiert: 04.02.2026

Schützen Sie Leben und Sachwerte durch präventive Maßnahmen und schnelle Hilfe im Notfall. Werden Sie zur unverzichtbaren Stütze in der Sicherheit von Organisationen und Gemeinschaften.
Was macht man in diesem Beruf?
Brandbekämpfungsbeauftragte und Ersthelfer/innen spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit in verschiedenen Umgebungen, von Unternehmen bis hin zu öffentlichen Einrichtungen. Ihre Hauptaufgabe ist es, präventive Maßnahmen zur Brandverhütung zu entwickeln und umzusetzen sowie im Falle eines Brandes oder anderer Notfälle schnell und effektiv Erste Hilfe zu leisten. Sie sind oft die ersten Ansprechpartner bei akuten Gefahrensituationen und tragen maßgeblich dazu bei, Schäden zu minimieren und Leben zu retten. Diese Funktion erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, technischem Verständnis und die Fähigkeit, unter Druck ruhig und besonnen zu handeln. Die Tätigkeit ist von großer Bedeutung für die betriebliche Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten.
Typische Aufgaben
- Entwicklung und Umsetzung von Brandschutzkonzepten
- Durchführung von Brandschutzschulungen und -übungen
- Überwachung und Wartung von Brandschutzeinrichtungen
- Alarmierung von Rettungsdiensten und Feuerwehr
- Erste Hilfe bei Verletzungen und Notfällen
- Evakuierung von Personen im Gefahrenfall
- Dokumentation von Vorfällen und Maßnahmen
Spezialisierungen
Innerhalb des Berufsfeldes Brandbekämpfungsbeauftragte/r und Ersthelfer/in gibt es verschiedene Spezialisierungsmöglichkeiten, die auf spezifische Bedürfnisse und Umgebungen zugeschnitten sind. Dies kann die Konzentration auf den Brandschutz in industriellen Anlagen, die Notfallmedizin in großen Veranstaltungen oder die spezialisierte Ersthilfe für bestimmte Personengruppen umfassen. Einige Fachkräfte spezialisieren sich auf die Beratung von Unternehmen in Bezug auf gesetzliche Vorschriften und Risikomanagement im Brandschutz. Andere konzentrieren sich stärker auf die praktische Anwendung von Erste-Hilfe-Techniken und die Ausstattung von Notfallteams. Die Wahl der Spezialisierung hängt oft von persönlichen Interessen, den Anforderungen des Arbeitsplatzes und weiterführenden Ausbildungen ab.
Skills und Tools
Für Brandbekämpfungsbeauftragte und Ersthelfer/innen sind eine Kombination aus fachlichen und persönlichen Kompetenzen unerlässlich. Zu den wichtigsten Fähigkeiten gehören fundierte Kenntnisse im Brandschutzrecht, die Fähigkeit zur Risikobewertung und präventiven Planung sowie die Beherrschung von Erste-Hilfe-Maßnahmen, einschließlich Wiederbelebung und Wundversorgung. Technisches Verständnis für Brandschutzsysteme wie Rauchmelder, Feuerlöscher und Sprinkleranlagen ist ebenfalls von großer Bedeutung. Darüber hinaus sind Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und die Fähigkeit, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, entscheidend. Der Umgang mit medizinischen Geräten und Kommunikationsmitteln gehört ebenfalls zum täglichen Handwerk.
Ausbildung und Einstieg
Der Einstieg in die Tätigkeit als Brandbekämpfungsbeauftragte/r und Ersthelfer/in ist auf verschiedenen Wegen möglich und erfordert in der Regel spezifische Aus- und Weiterbildungen. Oftmals ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem sicherheitsrelevanten Bereich, wie beispielsweise im Handwerk, im technischen Bereich oder im Gesundheitswesen, eine gute Grundlage. Viele Arbeitgeber verlangen zudem spezifische Lehrgänge und Zertifizierungen im Brandschutz und in der Ersten Hilfe, die von anerkannten Institutionen angeboten werden. Regelmäßige Auffrischungskurse sind unerlässlich, um die Kenntnisse auf dem neuesten Stand zu halten und den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Praktische Erfahrungen durch Praktika oder ehrenamtliche Tätigkeiten können den Einstieg erleichtern.
Bewerbungs- und Jobtipps
Bei der Bewerbung für eine Stelle als Brandbekämpfungsbeauftragte/r und Ersthelfer/in ist es wichtig, die relevanten Qualifikationen und Erfahrungen hervorzuheben. Betonen Sie Ihre Kenntnisse im Brandschutz und Ihre Zertifizierungen in Erster Hilfe. Beschreiben Sie konkrete Situationen, in denen Sie erfolgreich präventive Maßnahmen umgesetzt oder in Notfällen gehandelt haben. Zeigen Sie Ihre Fähigkeit, ruhig und effektiv unter Druck zu arbeiten, und Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Ein aussagekräftiges Anschreiben, das Ihre Motivation für diese wichtige Aufgabe darlegt, sowie ein lückenloser Lebenslauf sind entscheidend. Referenzen von früheren Arbeitgebern oder Ausbildern können Ihre Glaubwürdigkeit zusätzlich stärken.
Gehalt
Das Gehalt für Brandbekämpfungsbeauftragte und Ersthelfer/innen kann je nach Erfahrung, Qualifikation, Verantwortungsbereich und Region variieren. Berufseinsteiger/innen können mit einem Einstiegsgehalt rechnen, das sich im unteren bis mittleren Bereich bewegt. Mit zunehmender Berufserfahrung, zusätzlichen Spezialisierungen und der Übernahme von mehr Verantwortung kann das Gehalt entsprechend ansteigen. In leitenden Positionen oder bei spezialisierten Aufgaben sind auch deutlich höhere Verdienstmöglichkeiten gegeben. Es ist ratsam, sich über branchenübliche Gehälter in der jeweiligen Region zu informieren, da es hier erhebliche Unterschiede geben kann.
FAQ
Welche Voraussetzungen sind für die Tätigkeit als Brandbekämpfungsbeauftragte/r und Ersthelfer/in notwendig?

In der Regel sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, spezifische Lehrgänge im Brandschutz und in Erster Hilfe sowie regelmäßige Weiterbildungen erforderlich. Je nach Arbeitgeber können auch bestimmte persönliche Eignungen wie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein gefordert sein.


Wie wichtig ist die regelmäßige Auffrischung von Kenntnissen?

Die regelmäßige Auffrischung von Kenntnissen im Brandschutz und in der Ersten Hilfe ist unerlässlich, um auf dem neuesten Stand der Technik und der gesetzlichen Vorschriften zu bleiben und im Ernstfall adäquat handeln zu können.


Welche Karrieremöglichkeiten gibt es in diesem Berufsfeld?

Karrieremöglichkeiten umfassen die Weiterbildung zum Brandschutzbeauftragten mit erweiterten Aufgaben, die Spezialisierung auf bestimmte Bereiche wie Arbeitssicherheit oder Notfallmanagement, oder auch die Übernahme von Führungsaufgaben in größeren Organisationen.

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