Einrichtungsfachberater/in

Aktualisiert: 25.01.2026

Gestalten Sie Wohnträume und beraten Sie Kundinnen und Kunden professionell zu Möbeln, Materialien und Wohnkonzepten.
Was macht man in diesem Beruf?
Als Einrichtungsfachberater/in sind Sie die zentrale Ansprechperson für Kundinnen und Kunden, die ihr Zuhause oder Geschäftsräume neu gestalten möchten. Sie analysieren Bedürfnisse, entwickeln individuelle Wohnkonzepte und begleiten den gesamten Einrichtungsprozess. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf von Möbeln, sondern um die Schaffung von harmonischen und funktionalen Lebensräumen. Sie verstehen es, Stilrichtungen zu erkennen, Materialien zu beurteilen und die neuesten Wohntrends in praktische Lösungen umzusetzen. Ihre Expertise hilft Menschen dabei, ihre Vorstellungen von einem perfekten Zuhause Wirklichkeit werden zu lassen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen.
Typische Aufgaben
- Beratung von Kundinnen und Kunden zu Einrichtungslösungen
- Erstellung von Raumplanungen und Visualisierungen
- Präsentation von Möbeln, Materialien und Accessoires
- Verkauf von Einrichtungsgegenständen
- Angebotserstellung und Auftragsabwicklung
- Nachverfolgung von Lieferungen und Montage
- Betreuung von Bestandskundinnen und Bestandskunden
Spezialisierungen
Die Tätigkeit als Einrichtungsfachberater/in bietet vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten. Viele Fachleute konzentrieren sich auf bestimmte Wohnbereiche wie Küchen, Bäder oder Wohnzimmer und entwickeln hier eine besondere Expertise. Andere spezialisieren sich auf bestimmte Stilrichtungen, zum Beispiel skandinavisches Design, Landhausstil oder moderne Avantgarde. Auch die Beratung von Geschäftskunden, beispielsweise für Büroeinrichtungen oder Gastronomieobjekte, stellt eine eigene Nische dar. Manche Einrichtungsfachberater/innen fokussieren sich auf die Auswahl von Farben und Materialien oder auf die Integration von Smart-Home-Technologien in die Wohnraumgestaltung. Diese Spezialisierungen ermöglichen es, tiefergehendes Wissen aufzubauen und sich als Experte in einem bestimmten Feld zu etablieren.
Skills und Tools
Für eine erfolgreiche Tätigkeit als Einrichtungsfachberater/in sind sowohl fachliche als auch persönliche Kompetenzen gefragt. Ein ausgeprägtes Gespür für Ästhetik, Stil und Design ist unerlässlich, ebenso wie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Kommunikationsstärke und Einfühlungsvermögen helfen dabei, die Wünsche der Kundinnen und Kunden zu verstehen und sie optimal zu beraten. Kenntnisse über Materialien, deren Eigenschaften und Verarbeitung sind ebenso wichtig wie Verkaufsgeschick und Verhandlungsführung. Im Umgang mit Software sind Kenntnisse in CAD-Programmen zur Erstellung von Grundrissen und 3D-Visualisierungen von Vorteil. Auch der sichere Umgang mit Warenwirtschaftssystemen und gängigen Office-Anwendungen gehört zum Repertoire.
Ausbildung und Einstieg
Der Weg in den Beruf des Einrichtungsfachberaters/der Einrichtungsfachberaterin ist auf verschiedenen Wegen möglich. Eine klassische Ausbildung im Einzelhandel, beispielsweise zur/zum Kauffrau/-mann im Einzelhandel mit Schwerpunkt Möbel oder Einrichtungsgegenstände, bildet eine solide Grundlage. Auch eine Ausbildung zur/zum Raumausstatter/in oder Gestalter/in für visuelles Marketing kann Türen öffnen. Viele Fachleute bringen auch ein Studium im Bereich Innenarchitektur, Design oder Architektur mit. Quereinsteiger/innen mit nachweisbarer Erfahrung im Verkauf oder in der Beratung von Einrichtungsgegenständen können ebenfalls erfolgreich in diesem Berufsfeld Fuß fassen. Wichtig sind oft praktische Erfahrungen und ein Portfolio, das die eigenen Fähigkeiten und den Stil demonstriert.
Bewerbungs- und Jobtipps
Bei der Bewerbung als Einrichtungsfachberater/in sollten Sie Ihre Leidenschaft für Wohnen und Design hervorheben. Zeigen Sie in Ihrem Anschreiben auf, welche Einrichtungsstile Sie besonders ansprechen und wie Sie Kundinnen und Kunden inspirieren können. Fügen Sie Ihrer Bewerbung aussagekräftige Arbeitsproben bei, falls vorhanden, beispielsweise Fotos von Projekten, an denen Sie mitgewirkt haben, oder Skizzen von Raumplanungen. Betonen Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten und Ihre Fähigkeit, auf die individuellen Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden einzugehen. Ein gepflegtes Erscheinungsbild und eine positive Ausstrahlung sind in diesem kundenorientierten Beruf ebenfalls von großer Bedeutung. Recherchieren Sie das Unternehmen und seine Stilrichtung, um Ihre Bewerbung gezielt darauf abzustimmen.
Gehalt
Das Gehalt für Einrichtungsfachberater/innen kann stark variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen die Berufserfahrung, die Größe und der Standort des Unternehmens sowie eventuelle Umsatzbeteiligungen oder Provisionen. Berufseinsteiger/innen können mit einem Einstiegsgehalt rechnen, das sich im unteren bis mittleren Bereich bewegt. Mit zunehmender Erfahrung und Spezialisierung steigen die Verdienstmöglichkeiten deutlich an. In leitenden Positionen oder bei erfolgreicher selbstständiger Tätigkeit sind auch deutlich höhere Gehälter möglich. Es ist ratsam, sich über branchenübliche Gehälter in der jeweiligen Region zu informieren, da es hier erhebliche Unterschiede geben kann.
FAQ
Was sind die wichtigsten Eigenschaften eines Einrichtungsfachberaters/einer Einrichtungsfachberaterin?

Ein gutes Gespür für Ästhetik, Kommunikationsstärke, Einfühlungsvermögen, räumliches Vorstellungsvermögen und Verkaufsgeschick sind entscheidend.


Welche Software wird typischerweise eingesetzt?

Häufig kommen CAD-Programme für Planungen und Visualisierungen sowie Warenwirtschaftssysteme zum Einsatz.


Wie wichtig ist die Weiterbildung in diesem Beruf?

Die Wohn- und Designtrends ändern sich ständig, daher sind kontinuierliche Weiterbildung und das Verfolgen aktueller Entwicklungen sehr wichtig.

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