Aktualisiert: 12.05.2026
Die Angiologie befasst sich mit Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße. Dazu gehören beispielsweise die arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit), Venenthrombosen, Krampfadern, Lymphödeme und Aneurysmen.
Typische diagnostische Verfahren sind die Doppler- und Duplexsonographie, die Angiographie (konventionell und CT/MRT-basiert), die Venenverschlussplethysmographie und die Lichtreflexionsrheographie.
Während sich die Kardiologie primär mit Erkrankungen des Herzens befasst, konzentriert sich die Angiologie auf das gesamte Gefäßsystem des Körpers, also Arterien, Venen und Lymphgefäße, unabhängig von ihrer Lage.
Um als Angiologe/-in tätig zu sein, ist in der Regel eine abgeschlossene Facharztausbildung in Innerer Medizin mit anschließender Weiterbildung in Angiologie erforderlich.