DEIN NÄCHSTER SCHRITT
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)
Beschreibung
7-223/26-D Modern, vernetzt, traditionsbewußt; Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind.
National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen der Wissenschaft.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist ab dem 15.01.2027 die auf bis zu 3 Jahre befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (65 %) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Stelle ist im TPG-geförderten Verbundprojekt FRIDA-MSH ("Frühwarnsystem für Resiliente und Intelligente Digitale Altenpflege in Mansfeld-Südharz") angesiedelt. FRIDA-MSH entwickelt und evaluiert in einer randomisiert-kontrollierten Studie mit rund 350 Teilnehmenden ein Voice-AI-gestütztes Präventionssystem für Menschen mit Pflegegrad 1-2, das strukturiertes Monitoring mit evidenzbasierten Resilienzinterventionen verbindet. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) Mainz, der GISA GmbH sowie zwei ambulanten Pflegediensten in Mansfeld-Südharz durchgeführt und ist am DZPGStandort Halle-Jena-Magdeburg eingebettet.
Arbeitsaufgaben:
Wissenschaftliche Literaturarbeit, insbesondere systematische Recherche zu telefonbasierten und KI-gestützten Interventionen bei älteren Menschen einschließlich Erstellung eines narrativen Reviews
Mitwirkung an der Konzeption einer randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie, einschließlich: inhaltliche Ausarbeitung (evidenzbasierte Entwicklung zielgruppenspezifischer Resilienz-Prompts in Abstimmung mit dem LIR Mainz); Erarbeitung eines Studienprotokolls; Entwurf eines Ethikantrags und eines DSGVOKonzeptes
Quantitativ-statistische Auswertung multidimensionaler psychologischer Längsschnittdaten in R oder Python sowie Einarbeitung in weitere Auswertungsmethoden, bspw. qualitative Inhaltsanalyse
Schulung und Supervision von Werkstudierenden bei standardisierten psychologischen Assessments (kognitive Screenings, Depressions- und Einsamkeitsskalen, funktionale Selbständigkeit) sowie qualitativen Interviews; Qualitätskontrolle der Daten
Mitarbeit in einem dynamischen, interdisziplinären Konsortium einschließlich regelmäßiger Arbeitstreffen und partizipativer Studienentwicklung mit Betroffenen
Erstellung von Manuskripten, Konferenzbeiträgen und Wissenschaftskommunikation
Arbeit an der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung
Voraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) in Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Versorgungsforschung oder in einem verwandten Fach
Fortgeschrittene Kenntnisse in Statistik und dem Einsatz statistischer Software (Python oder R); idealerweise Erfahrung mit der Analyse längsschnittlicher Datensätze
Fähigkeit und Motivation zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie zur Zusammenarbeit in einem multidisziplinären Team
Sehr gute Organisationsfähigkeit und Bereitschaft zur Koordination psychologischer Assessments einschließlich regelmäßiger Fahrten in die Region Mansfeld-Südharz Interesse an psychologischen Konzepten zu mentaler Gesundheit, Resilienz und Digital Health
Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Grundkenntnisse klinischer Studiendesigns wünschenswert
Erfahrung mit klinischen Assessments (Kognition, Depression, funktionale Selbständigkeit) von Vorteil
Erfahrung in der Anleitung von Hilfskräften/Studierenden wünschenswert
Erfahrung mit systematischen Literaturreviews erwünscht
Besitz eines Führerscheins (Klasse B) von Vorteil
Wir bieten:
Enge wissenschaftliche Betreuung und Zugang zu einem exzellenten Forschungsumfeld an der interdisziplinären Schnittstelle von Versorgungsforschung, Resilienzforschung und Digital Health
Unterstützung bei der akademischen Qualifizierung und dem Erwerb von Expertise in den Bereichen Datenanalyse, qualitative und quantitative Auswertungsmethoden (bspw. qualitative Inhalts-analyse, Machine Learning), Studiendesign und -koordination, wissenschaftliches Schreiben interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten mit Gestaltungsspielraum bei der größten Arbeitgeberin der Region
die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit die Bildung junger Menschen zu unterstützen und dazu beizutragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wissenschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden können
eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich einer Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge
einen sicheren Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung, variable Teilzeitmodelle)
30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
eine weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, die auch als familiengerecht zertifiziert ist (incl. Ferienbetreuung)
umfassende Personalentwicklung in allen Phasen des Berufslebens mit vielfältigen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten einschließlich Bildungsurlaub
Angebote zur Förderung und Erhaltung Ihrer Gesundheit im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements sowie vielfältige Angebote im Hochschulsport
die Möglichkeit der Teilhabe an vielfältigen sozialen Gemeinschaften (u. a. Universitätssportteams, Universitätschor oder Universitätsorchester) und der Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, z. B. Lange Nacht der Wissenschaften, Hochschulinformationstag, Winterball der Universität
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Nicolas Ruffini, E-Mail: nicolas.ruffini@uk-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-223/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 13.11.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tüscher, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail an das Sekretariat psychiatrie@uk-halle.de.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.
weitere Infos Rechtliche Hinweise zur Nutzung
Ob die Stelle noch verfügbar ist und weitere Informationen findest du direkt auf der Website der Bundesagentur für Arbeit. Bitte beachte: OPROMA ist nicht der Anbieter dieser Stelle und kann keine Auskünfte geben.
Basierend auf Beruf und Standort