OPROMA
comp 06120 Halle (Saale) - Deutschland
Biologe/Biologin Arbeit Teilzeit Vormittag ab 06.11.2026
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Beschreibung

7-217/26-D Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind. National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen und der Wirtschaft.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, AG Versorgungsforschung ist ab ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die bis zum 30.09.2029 im Projekt Bladder Sense + Life (BladSeLi+) befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (75 %) zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Arbeitsaufgaben:

  • wissenschaftliche Begleitung und Umsetzung der partizipativen Entwicklung und Erprobung eines Demonstrators zur digitalen Unterstützung des Blasenmanagements bei Menschen mit neurogenen Blasenfunktionsstörungen im Rahmen des Verbundprojektes „BladderSense+Life (BladSeLi+)“

  • Planung und Durchführung der pflege- und versorgungswissenschaftlichen Begleitforschung sowie wissenschaftliche Evaluation des Demonstrators unter realitätsnahen Versorgungsbedingungen

  • Erstellung und Umsetzung des Studienprotokolls sowie Vorbereitung und Begleitung des Ethikverfahrens

  • Planung, Durchführung und Auswertung partizipativer und ko-kreativer Forschungsformate mit Patientinnen*Patienten und Gesundheitsfachpersonen, insbesondere Interviews, Fokusgruppen und Workshops

  • wissenschaftliche Koordination der Probandinnen*Probandenbetreuung und Datenerhebung in enger Zusammenarbeit mit der Study Nurse und den beteiligten Gesundheitsfachpersonen im klinischen Erprobungssetting

  • Planung und Durchführung qualitativer und quantitativer Datenerhebungen sowie wissenschaftliche Aufbereitung, Analyse und Interpretation der erhobenen Daten

  • wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung einer evidenzbasierten Wissens- und Interventionsarchitektur (Bladder Sense Academy) und pflegeedukativer Inhalte zur Unterstützung von Gesundheitskompetenz und häuslichem Selbstmanagement

  • Erstellung wissenschaftlicher Publikationen, Forschungsberichte und Kongressbeiträge sowie Präsentation der Projektergebnisse auf nationalen und internationalen Fachveranstaltungen

  • Mitwirkung am wissenschaftlichen Projektmanagement und an der Zusammenarbeit mit den klinischen, wissenschaftlichen und technischen Verbundpartnern

  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung der AG Versorgungsforschung | Pflege im Krankenhaus sowie an der Konzeption und Akquise weiterführender Drittmittelprojekte

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) der Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften oder vergleichbar

  • abgeschlossene Berufsausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin*Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegefachfrau*Pflegefachmann oder vergleichbare pflegeberufliche Qualifikation wünschenswert

  • Kenntnisse und möglichst praktische Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Evaluation empirischer Forschungsprojekte im Bereich der Gesundheits-, Pflege- oder Versorgungsforschung

  • Kenntnisse und Erfahrungen in der Studienplanung und -durchführung, einschließlich der Erstellung und Umsetzung von Studienprotokollen

  • Mindestens zweijährige Berufserfahrung im neurologischen und/oder urologischen Versorgungsbereich wünschenswert

  • Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden sowie in der wissenschaftlichen Datenaufbereitung und -analyse

  • Kenntnisse bzw. Erfahrungen in partizipativen und nutzerzentrierten Forschungsmethoden

  • Kenntnisse bzw. Erfahrungen im Bereich digitaler bzw. assistiver Technologien in der Gesundheitsversor- - - - gung wünschenswert Este Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit klinischen Einrichtungen und interdisziplinären bzw. interprofessionellen Projektpartnern wünschenswert Erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Projektmanagement sowie in der Koordination von Forschungs- und Studienabläufen Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten, einschließlich wissenschaftlicher Literaturrecherche, Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen sehr gute Deutschkenntnisse sowie gute bis sehr gute Englischkenntnisse ausgeprägte Team-, Organisations- und Kommunikationsfähigkeit, insbesondere für die Zusammenarbeit mit Patient:innen, Gesundheitsfachpersonen sowie wissenschaftlichen, klinischen und technischen Projektpartnern selbstständige, strukturierte und zielgerichtete Arbeitsweise sowie Verantwortungsbewusstsein und Koordinationsfähigkeit analytisches und konzeptionelles Denkvermögen, Flexibilität und Engagement

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.

finanziellen Zuschusses hierfür, Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Sebastian Hofstetter, Tel.: 0345 557-4064, E-Mail: sebastian.hofstetter@medizin.uni-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-217/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 18.11.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, AG Versorgungsforschung, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail an ag-versorgungsforschung@uk-halle.de.

Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.

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Ref-Nr.: 14427338
Aktualisiert: 06.11.2026
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
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