In einem 20-monatigen Mentoring-Projekt werden junge männliche ukrainische Geflüchtete durch MentorInnen (ukrainische Geflüchtete, die seit mindestens 3 Jahren in Sachsen leben) dabei unterstützt, Orientierungswissen zu zentralen Lebensbereichen in Deutschland und Sachsen aufzubauen. SozialarbeiterInnen, DolmetscherInnen und ReferentInnen zu unterschiedlichen Themen ermöglichen das Projekt.
In der Entwicklungsphase wird das Projekt mit SozialarbeiterInnen, DolmetscherInnen durch die Projektleitung ausgearbeitet, das Curriculum erstellt und die MentorInnen gefunden und „ausgebildet“.
In der Umsetzungsphase finden wöchentlich Maßnahmen statt, wobei circa 20 Themen in einem dreistufigen Prozess („Erforschen, Erleben, Erschaffen") dialogisch und praxisorientiert erarbeitet werden.
# **Aufgabengebiet & Verantwortungsbereiche**
### **Mentoren-Gewinnung und -Auswahl**
- Gezielte Ansprache potenzieller MentorInnen innerhalb und außerhalb des Vereins
- Durchführung von Auswahlgesprächen gemeinsam mit der Projektleitung
- Evaluation der pädagogischen Eignung und Affinität zur Arbeit mit Zielgruppe
### **Konzeptentwicklung & Leitfadenerstellung**
- Erarbeitung eines strukturierten Leitfadens für die Arbeit mit Mentees
- Entwicklung methodischer und inhaltlicher Rahmenbedingungen
### **Qualitätssicherung & Pilotphase**
- Begleitung der Pilotphase zur Überprüfung der Praxistauglichkeit
- Systematische Erhebung von Rückmeldungen (Feedback-Bögen, moderierte Auswertungsgespräche)
- Fachliche Überarbeitung und Anpassung des Konzepts auf Basis gesammelter Daten
### **Projektbegleitung & Implementierung**
- Unterstützung bei der Koordination der regelmäßigen Maßnahmen
- Unterstützung der Moderation von Reflexionsrunden und Auswertungsgesprächen
### **Zielgruppenorientierung & Partizipation**
1. Einbindung der Teilnehmenden bei Themenfestlegung
2. Sicherstellung sprachlicher Zugänglichkeit und methodischer Differenzierung
3. Kooperation mit ReferentInnen und Kooperationspartnern