Förderlehrer/in

Aktualisiert: 14.02.2026

Unterstützen Sie Lernende auf ihrem individuellen Bildungsweg. Als Förderlehrer/in identifizieren und fördern Sie Stärken und Schwächen, um jedem Menschen den bestmöglichen Lernerfolg zu ermöglichen. Entdecken Sie eine erfüllende Karriere, in der Sie einen echten Unterschied machen.
Was macht man in diesem Beruf?
Als Förderlehrer/in sind Sie eine spezialisierte pädagogische Fachkraft, die sich der individuellen Förderung von Lernenden widmet. Ihr Hauptziel ist es, Lernende mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Herausforderungen oder Begabungen zu unterstützen. Dies kann sowohl im schulischen Kontext als auch in außerschulischen Bildungseinrichtungen geschehen. Sie arbeiten eng mit den Lernenden zusammen, um deren Lernfortschritte zu optimieren und ihnen zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Die Arbeit erfordert ein tiefes Verständnis für Lernprozesse und die Fähigkeit, maßgeschneiderte Förderpläne zu entwickeln und umzusetzen. Sie sind eine wichtige Stütze für Lernende, die zusätzliche Unterstützung benötigen, um erfolgreich zu sein.
Typische Aufgaben
- Individuelle Lernstandsanalysen durchführen
- Förderpläne erstellen und anpassen
- Gezielte Übungen und Lernmaterialien entwickeln
- Lernende im Einzel- oder Kleingruppenunterricht betreuen
- Fortschritte dokumentieren und evaluieren
- Eltern und Erziehungsberechtigte beraten
- Zusammenarbeit mit anderen pädagogischen Fachkräften und Institutionen
Spezialisierungen
Die Tätigkeit als Förderlehrer/in bietet vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Altersgruppen zugeschnitten sind. Eine gängige Spezialisierung ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten, wie beispielsweise Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie). Ebenso wichtig ist die Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen, um deren Talente optimal zu entwickeln. Weitere Schwerpunkte können die Unterstützung von Lernenden mit Verhaltensauffälligkeiten, emotionalen Problemen oder sozialen Schwierigkeiten umfassen. Manche Förderlehrer/innen spezialisieren sich auch auf bestimmte Altersstufen, von der frühkindlichen Förderung bis hin zur Unterstützung Erwachsener in der Weiterbildung. Die Wahl der Spezialisierung hängt oft von persönlichen Interessen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes ab.
Skills und Tools
Für die erfolgreiche Ausübung des Berufs als Förderlehrer/in sind eine Reihe von fachlichen und persönlichen Kompetenzen unerlässlich. Ein tiefes pädagogisches und psychologisches Wissen über Lernprozesse und Entwicklungspsychologie bildet die Grundlage. Kommunikationsstärke und Empathie sind entscheidend, um eine vertrauensvolle Beziehung zu den Lernenden aufzubauen und deren Bedürfnisse zu verstehen. Geduld, Kreativität und Flexibilität helfen dabei, individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Organisatorische Fähigkeiten sind wichtig für die Planung und Dokumentation der Fördermaßnahmen. Im Umgang mit Lernenden können verschiedene didaktische Materialien, Lernspiele, digitale Lernplattformen und diagnostische Werkzeuge zum Einsatz kommen. Die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung ist ebenfalls von großer Bedeutung, um auf dem neuesten Stand der pädagogischen Forschung zu bleiben.
Ausbildung und Einstieg
Der Zugang zur Tätigkeit als Förderlehrer/in ist in der Regel über ein abgeschlossenes Studium im pädagogischen oder psychologischen Bereich möglich. Studiengänge wie Sonderpädagogik, Heilpädagogik, Psychologie oder Lehramt mit entsprechender Vertiefung sind häufige Ausbildungswege. Nach dem Studium ist oft ein Referendariat oder eine praktische Ausbildung erforderlich, um die staatliche Anerkennung zu erlangen. Quereinsteiger mit relevanten Vorerfahrungen und entsprechenden Zusatzqualifikationen können ebenfalls in diesem Berufsfeld tätig werden. Viele Weiterbildungsinstitute bieten spezialisierte Kurse und Zertifikate im Bereich der Lernförderung an, die für den Berufseinstieg oder die Spezialisierung hilfreich sind. Die genauen Zugangsvoraussetzungen können je nach Bundesland und Anstellungsträger variieren.
Bewerbungs- und Jobtipps
Bei der Bewerbung als Förderlehrer/in ist es wichtig, Ihre Leidenschaft für die individuelle Förderung und Ihre pädagogischen Fähigkeiten hervorzuheben. Beschreiben Sie konkret, wie Sie Lernende unterstützen und welche Erfolge Sie bereits erzielt haben. Legen Sie Wert auf eine klare und strukturierte Darstellung Ihrer Qualifikationen und Erfahrungen im Lebenslauf. Im Anschreiben sollten Sie Ihre Motivation für die Stelle darlegen und aufzeigen, warum Sie sich besonders für diese Einrichtung oder dieses Konzept eignen. Nennen Sie Beispiele für Ihre Methoden und Ihren Umgang mit herausfordernden Lernsituationen. Betonen Sie Ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrkräften und anderen Fachleuten. Zeigen Sie Ihre Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung und Ihre Flexibilität im Umgang mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen. Ein aussagekräftiges Anschreiben und ein lückenloser Lebenslauf sind entscheidend für eine erfolgreiche Bewerbung.
Gehalt
Das Gehalt für Förderlehrer/innen kann stark variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Berufserfahrung, der Qualifikation, der Art des Anstellungsträgers (öffentlich oder privat) und dem Standort. In der Regel bewegen sich die Einstiegsgehälter im mittleren Bereich und können mit zunehmender Erfahrung und Spezialisierung ansteigen. Im öffentlichen Dienst richtet sich das Gehalt oft nach Tarifverträgen, während in privaten Einrichtungen individuelle Vereinbarungen getroffen werden. Eine grobe Schätzung des Bruttojahresgehalts liegt oft zwischen 35.000 und 55.000 Euro, wobei höhere Gehälter für erfahrene Fachkräfte mit speziellen Qualifikationen möglich sind. Es ist ratsam, sich über die spezifischen Gehaltsstrukturen in der jeweiligen Region und bei potenziellen Arbeitgebern zu informieren, da die tatsächlichen Verdienstmöglichkeiten abweichen können.
FAQ
Welche Hauptaufgaben hat eine Förderlehrerin oder ein Förderlehrer?

Die Hauptaufgaben umfassen die Diagnose von Lernschwierigkeiten oder besonderen Begabungen, die Erstellung und Umsetzung individueller Förderpläne, die Durchführung von Einzel- oder Kleingruppenförderung sowie die Beratung von Lernenden und deren Umfeld.


Welche Ausbildung ist für den Beruf des Förderlehrers notwendig?

In der Regel ist ein abgeschlossenes Studium im pädagogischen oder psychologischen Bereich erforderlich, wie z.B. Sonderpädagogik, Heilpädagogik oder Psychologie. Oft sind auch staatliche Anerkennung und praktische Erfahrungen wichtig.


Wie sind die Berufsaussichten für Förderlehrer/innen?

Die Berufsaussichten sind generell gut, da die Nachfrage nach individueller Lernförderung stetig steigt. Es gibt Beschäftigungsmöglichkeiten in Schulen, Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen und auch in der freien Wirtschaft.


Kann man sich als Förderlehrer/in spezialisieren?

Ja, es gibt zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten, beispielsweise auf bestimmte Lernschwierigkeiten (Legasthenie, Dyskalkulie), auf die Förderung hochbegabter Kinder oder auf die Arbeit mit bestimmten Altersgruppen.

Hinweis:
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Sie stellen keine individuelle Berufs-, Rechts- oder Karriereberatung dar. Angaben zu Aufgaben, Ausbildung, Zugangsvoraussetzungen, Gehalt oder Berufsaussichten sind unverbindliche Richtwerte und können je nach Region, Arbeitgeber, Qualifikation, Berufserfahrung sowie aufgrund gesetzlicher oder tariflicher Änderungen abweichen. Eine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der Inhalte wird nicht übernommen.
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