Beschreibung
Die Landesjustizkasse Chemnitz, Abt. VIII des Oberlandesgerichts Dresden, beabsichtigt ab 1. Oktober 2026 die Stelle eines/einer
Beschäftigten (m/w/d) im Kassendienst (bis EG 8, Fallgr. 1, Abschn. 14 der Entgeltordnung zum TV-L) unbefristet in Vollzeit (40 Stunden) zu besetzen.
Die Stellenausschreibung richtet sich dabei nicht an voll ausgebildete Justizfachwirte der sächsischen Justiz.
Die Landesjustizkasse in Chemnitz ist eine Abteilung des Oberlandesgerichts Dresden und damit der Dienstauf...
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Die Landesjustizkasse Chemnitz, Abt. VIII des Oberlandesgerichts Dresden, beabsichtigt ab 1. Oktober 2026 die Stelle eines/einer
Beschäftigten (m/w/d) im Kassendienst (bis EG 8, Fallgr. 1, Abschn. 14 der Entgeltordnung zum TV-L) unbefristet in Vollzeit (40 Stunden) zu besetzen.
Die Stellenausschreibung richtet sich dabei nicht an voll ausgebildete Justizfachwirte der sächsischen Justiz.
Die Landesjustizkasse in Chemnitz ist eine Abteilung des Oberlandesgerichts Dresden und damit der Dienstaufsicht des Präsidenten des Oberlandesgerichts unterstellt.
Der Dienstort ist Chemnitz.
Ihre Tätigkeit hat die rechtlichen Grundlagen in der Sächsischen Haushaltsordnung, dem Justizbeitreibungsgesetz, der Vertretungsverordnung und einschlägiger Verwaltungsvorschriften.
**mögliche Aufgaben:**
Sachgebiete Vollstreckung und Buchführung:
Beitreibung von Ansprüchen nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 bis 10 JBeitrG
unter Nutzung justizspezifischer EDV-Programme
Verwaltung einer Haushaltsbuchhaltung / Vollstreckungsbuchhaltung
mit Kassenaktenführung
Verwahrungsabwicklung
Führen / Verwalten der Personenkonten in der Geldstrafenvollstreckung
Prüfung und Entscheidung (im Rahmen der vorgegebenen Kompetenz) von Sachverhalten der Kostenbeitreibung (z.B. Vollstreckungsmaßnahmen, Entscheidung über Ratenzahlungsgesuche, Vorlagen an den Arbeitsgebietsleiter)
Vollzug von Kassenanordnungen, Quittungserteilung nach haushalts- und kassenrechtlichen Vorschriften einschl. Feststellung der
sachlichen und rechnerischen Richtigkeit bei zugewiesenen Aufgaben
Tätigkeiten als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
Es besteht Weisungsgebundenheit.
**Voraussetzungen für die Tätigkeit:**
erfolgreich abgeschlossene Laufbahnausbildung in der Fachrichtung Justiz
(zweite Einstiegsebene der Laufbahngruppe 1) hilfsweise Abschluss in einem justizspezifischen Ausbildungsberuf
oder Ausbildung zum Bürokaufmann/-frau und mehrjährige Berufserfahrung als Insolvenzsachbearbeiter/-
in in einer Rechtsanwaltskanzlei/Insolvenzverwaltungsgesellschaft
bzw. Vollstreckungssachbearbeiter/-in in einem Inkassounternehmen
möglichst
mehrjährige Erfahrungen im Bereich der Justiz oder im Forderungseinzug/Inkassowesen
alternativ buchhalterische Erfahrung oder Erfahrung im Bereich einer hausverwaltenden
Behörde / der Personalverwaltung
Erfahrung im Bürger- bzw. Kundenumgang
sowie
Wille zur Einarbeitung in spezifische Vorschriften sowie EDV-Programme; Kenntnisse
in MS-Office-Anwendungen (Word, Excel, Outlook)
Organisationsgeschick, strukturierte, selbständige, sorgfältige Arbeitsweise, Verantwortungsbewusstsein
Durchsetzungskraft, sicheres Auftreten im tel. / schriftl. Kontakt mit dem Bürger,
Teamfähigkeit
Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit, Flexibilität, Bereitschaft zur Fortbildungsteilnahme
Bereitschaft, in den verschiedenen Sachgebieten der Landesjustizkasse tätig zu werden.
**Was wir bieten:**
umfassende Einarbeitung
abwechslungsreiches und selbstständiges Arbeiten
Gleitzeit
interessante Fortbildungsangebote
Gesundheitsförderung im Rahmen unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements
moderne und ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze (el. höhenverstellbare
Schreibtische)
Vergünstigungen im Personennahverkehr (Job-Ticket)
gute Verkehrsanbindung (A72) sowie Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
kostenfreie Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes.
Die Stelle ist bewertet bis Entgeltgruppe 8 TV-L und teilzeitgeeignet. Auf die Möglichkeit
im Einzelfall hinsichtlich einer Anerkennung von förderlichen Vortätigkeiten gem. § 16
Abs. 2 Satz 4 TV-L bei der Stufenzuordnung wird hingewiesen.
Der Anteil von Frauen in der staatlichen Verwaltung ist zu erhöhen. Frauen werden daher
ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht
(§ 8 Abs. 2 SächsIntG).
Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber oder Bewerberinnen, die die o.g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.
Es wird um Verständnis gebeten, dass nur vollständige Bewerbungsunterlagen, ggf. ein-schließlich des Nachweises über die Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung, berück-sichtigt werden können. Sie erteilen gleichzeitig mit Ihrer Bewerbung Ihr Einverständnis zur elektronischen Verarbeitung persönlicher Daten bis zum Abschluss des Bewer-bungsverfahrens. Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, können nicht erstattet werden.
Sofern Sie sich bereits in einem befristeten oder unbefristeten Arbeitsverhältnis zum Freistaat Sachsen oder einem anderen Bundesland befinden, werden Sie gebeten, gleichzeitig mit der Bewerbung das Einverständnis zur Einsichtnahme in Ihre Personal-akte durch die am Auswahlverfahren beteiligten Personen zu erklären.
Datenschutzrechtliche Informationen nach Art. 13 und 14 der EU-DSGVO sind auf der Internetseite des Oberlandesgerichts Dresden (https://www.justiz.sachsen.de /olg/con-tent/datenschutz.html) einsehbar.