Beschreibung
Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt exzellente Forschung im Gartenbau und den damit verbundenen Pflanzen-, Umwelt- und Sozialwissenschaften. Das IGZ mit Sitz in Großbeeren, nahe Potsdam und Berlin, ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Bereiche zu entwickeln, die die Gartenbausysteme derzeit herausfordern: Klimawandel, Biodiversität und Pestizidreduktion, gesunde Ernährung und Lebensmittelqualit...
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Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt exzellente Forschung im Gartenbau und den damit verbundenen Pflanzen-, Umwelt- und Sozialwissenschaften. Das IGZ mit Sitz in Großbeeren, nahe Potsdam und Berlin, ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Bereiche zu entwickeln, die die Gartenbausysteme derzeit herausfordern: Klimawandel, Biodiversität und Pestizidreduktion, gesunde Ernährung und Lebensmittelqualität sowie ressourceneffiziente Agrar- und Lebensmittelsysteme. Unser wissenschaftliches Fachwissen deckt das gesamte Spektrum ab, von der molekularen Pflanzenphysiologie und -biochemie bis hin zur menschlichen Ernährung, Lebensmittelsicherheit und den gartenbaulichen Produktionssystemen. Damit wird die gesamte Bandbreite von der Grundlagen- bis zur Anwendungsforschung erfasst.
Am IGZ ist in der Forschungsgruppe „Temperatursensorik in Pflanzen“ (ADAPT.1) im Rahmen des SFB1644-Projektes „Temperatur-Nährstoff-Integration als Treiber der Pflanzenwachstumsplastizität“, zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet für 6 Monate, folgende Stelle zu besetzen:
Studentische Hilfskraft (m,w,div.) im Bereich der pflanzlichen Molekularbiologie
(auf Minijob-Basis, je 603,- Euro Monatsverdienst, ca. 40 Stunden/Monat)
Kennz. 11/2026/1
Die globale Erwärmung hat erhebliche Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum und die Ernteerträge. Daher ist die Frage, wie Pflanzen die Temperatur genau wahrnehmen, in den Fokus der Forschung gerückt. Das Pflanzenwachstum wird jedoch stets von einer Vielzahl von Umwelteinflüssen beeinflusst. Neben der Temperatur ist die Nährstoffversorgung ein entscheidender Faktor. Pflanzen haben komplexe Regulationsmechanismen entwickelt, um auf Umweltveränderungen zu reagieren. Es besteht eine starke Wechselwirkung zwischen Nährstoffverfügbarkeit und Temperaturreaktion, die das Wachstum bestimmt.
Die Aufgaben umfassen
Durchführung von Keimlingswachstumsversuchen unter verschiedenen Temperaturen und Stickstoffkonzentrationen sowie Phänotypisierung an Wurzel, Hypokotyl und Blatt
Pflanzenanbau und Samenernte
Unterstützung bei der Erzeugung von CRISPR/Cas9-Knockout-Linien und der Genotypisierung von Mutanten
Phänotypisierung und Quantifizierung des Pflanzenwachstums
Immatrikulation in einem Studienfach einer deutschen Hochschule/Universität in Biologie, Pflanzenmolekularbiologie, Biotechnologie oder verwandter Fachrichtungen
Neugierde für die Anpassung von Pflanzen und Interesse an der Kombination molekularer und physiologischer Ansätze
die Möglichkeit, an einem anwendungsorientierten Forschungsprojekt mitzuarbeiten
ein kollegiales und freundliches Arbeitsumfeld an einem internationalen Institut
Einblicke in die Arbeitsmethoden der molekularbiologischen Pflanzenforschung
familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten nach Absprache
Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Philip Wigge und Kaijing Zhang (Wigge@igzev.de; Zhang@igzev.de ).
Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Schwerbehinderung oder diesen Gleichgestellten werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeitenden geprägt und begrüßt daher alle Bewerbungen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, persönlicher Orientierung, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder ethnischer und sozialer Herkunft.