Beschreibung
Das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München ist eine Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Die Abteilung für Ausländisches und Internationales Sozialrecht sucht Bewerber für eine
Postdoktorandenstelle (m/w/d)
für die Forschungsgruppe PERGAP „Die (Fehl-)Wahrnehmung wirtschaftlicher Ungleichheit: Der Einfluss von Institutionen des Sozialstaates auf die soziale Wahrnehmung und Präferenzbildung”
Ihre Aufgaben
Der/die ausgewäh...
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Das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München ist eine Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Die Abteilung für Ausländisches und Internationales Sozialrecht sucht Bewerber für eine
Postdoktorandenstelle (m/w/d)
für die Forschungsgruppe PERGAP „Die (Fehl-)Wahrnehmung wirtschaftlicher Ungleichheit: Der Einfluss von Institutionen des Sozialstaates auf die soziale Wahrnehmung und Präferenzbildung”
Ihre Aufgaben
Der/die ausgewählte Kandidat/in wird Teil der Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Simone M. Schneider sein, die vom Europäischen Forschungsrat (ERC Starting Grant, Projekt 101042125) unterstützt wird. Die Gruppe sammelt rechtliche Informationen zu Sozialversicherungssystemen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Alterssicherung, Arbeitslosigkeit und Mindestschutz in 50 Ländern zu drei Zeitpunkten mit dem Ziel, einen einzigartigen ländervergleichenden Datensatz zu institutionell verankerten Ungleichheiten zu erstellen. Weitere Informationen zu den Zielen des Projekts finden Sie auf unserer Website.
Der/die erfolgreiche Bewerber/in wird zur Forschung der Gruppe beitragen und in Zusammenarbeit mit dem PI vor allem an der Datenerhebung und -systematisierung arbeiten. Zu den konkreten Aufgaben gehören: (1) Mitwirkung an der Entwicklung neuer Analyseinstrumente für die empirische Bewertung und den Vergleich von Institutionen des Sozialstaats, (2) Leitung und Koordination der Sammlung von Rechtsinformationen von Politikexperten, (3) Unterstützung bei der Kodierung und Erstellung eines länderübergreifenden vergleichenden quantitativen Datensatzes, (4) selbstständige Arbeit an Publikationen und Berichten, die eng mit der Forschung des Projekts verbunden sind, (5) aktive Beteiligung an allen wissenschaftlichen und öffentlichen Aktivitäten des Projekts.
Der bevorzugte Starttermin ist der 1.April 2026.
Ihr Profil
Der ideale Kandidat verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse im Bereich der vergleichenden Sozialpolitik und vergleichender Forschungsmethoden. Der Bewerber sollte einen Doktortitel in Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft oder einem verwandten Fachgebiet haben. Kenntnisse und Erfahrungen in der Datenerhebung, quantitativen Datenanalyse sowie in der Projektkoordination und -zusammenarbeit sind sehr wünschenswert. Die Fähigkeit, selbstständig und verantwortungsbewusst zu arbeiten und innerhalb eines Forschungsteams zusammenzuarbeiten, ist unerlässlich. Fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt; die Beherrschung weiterer Sprachen ist von Vorteil.
Was wir bieten
Die Stelle basiert auf einem befristeten Vertrag mit einer Laufzeit von 18 Monaten und der Option auf Verlängerung unter bestimmten Voraussetzungen. Es handelt sich um eine voll finanzierte Forschungsstelle ohne Lehrverpflichtungen. Die Stelle kann in Teilzeit oder Vollzeit (derzeit 39 Stunden/Woche) besetzt werden. Die Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund), Gruppe 13 (Einstiegsgehalt je nach Vorerfahrung). Wir bieten attraktive Arbeitsbedingungen in einem modernen, gut ausgestatteten Institut mit einem globalen Netzwerk. Unser Institut verfügt über die weltweit größte sozialrechtliche Bibliothek und befindet sich im Herzen von München.
Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Gleichstellung und Vielfalt. Wir freuen uns über Bewerbungen von Kandidaten aller Hintergründe. Die Max-Planck-Gesellschaft ist bestrebt, den Anteil von Menschen mit Behinderungen in ihrer Belegschaft zu erhöhen, und begrüßt daher Bewerbungen von qualifizierten Personen mit Behinderungen.
Ihre Bewerbung sollte ein Motivationsschreiben, einen Lebenslauf (inkl. Namen und Kontaktdaten von zwei akademischen Referenzpersonen), Kopien Ihrer Zeugnisse und Qualifikationen sowie eine 10-20-seitige Arbeitsprobe (Seminararbeit, Zeitschriftenartikel oder Buchkapitel) enthalten. Bitte bewerben Sie sich bis zum 19. Februar 2026 über unser Online-Bewerbungstool bei:
Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik
Marstallstraße 11
80539 München
Deutschland