Beschreibung
Die Technische Universität Dresden (TUD) gehört seit 2012 zum ausgewählten Kreis von elf Exzellenzuniversitäten und zählt zu den leistungsstärksten Forschungseinrichtungen in Deutschland. 1828 gegründet, ist sie heute eine global bezogene, regional verankerte Spitzenuniversität geprägt von Universitätskultur mit Weltoffenheit, Wertschätzung, Innovationsfreude und Partizipation. Am Standort Dresden befindet sich mit „Silicon Saxony“ darüber hinaus das größte Mikroelektronikcluster Europas. Die St...
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Die Technische Universität Dresden (TUD) gehört seit 2012 zum ausgewählten Kreis von elf Exzellenzuniversitäten und zählt zu den leistungsstärksten Forschungseinrichtungen in Deutschland. 1828 gegründet, ist sie heute eine global bezogene, regional verankerte Spitzenuniversität geprägt von Universitätskultur mit Weltoffenheit, Wertschätzung, Innovationsfreude und Partizipation. Am Standort Dresden befindet sich mit „Silicon Saxony“ darüber hinaus das größte Mikroelektronikcluster Europas. Die Stadt Dresden selbst zählt durch die sehr schöne historische Altstadt, dem Elbtal, der Naturlandschaft der nahen Sächsischen Schweiz und zahlreichen, attraktiven, kulturellen Angeboten zu den lebenswertesten Städten von Deutschland. Die TUD begreift Diversität als kulturelle Selbstverständlichkeit und Qualitätskriterium einer Exzellenzuniversität. Entsprechend begrüßen wir alle Bewerberinnen und Bewerber, die sich mit ihrer Leistung und Persönlichkeit bei uns und mit uns für den Erfolg aller engagieren möchten.
An der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, ist an der Professur für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie (PSN) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
wiss. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter / Doktorandin bzw. Doktorand (m/w/d)
auf dem Gebiet Untersuchung und Entwurf energieeffizienter Modulatortreiber-Chips
(bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L)
zunächst bis zu 36 Monate (Beschäftigungsdauer gem. WissZeitVG) zu besetzen. Es besteht die Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Weiterqualifikation (i. d. R. Promotion). Die Arbeiten erfolgen insbesondere im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts PLASMODICS. In PLASMODICS erforschen wir zusammen mit der TU Berlin zur optischen Datenübertragung erstmals das Co-Design von plasmonischen Niederspannungs-Ringmodulatoren und maßgeschneiderten elektrischen Treiber- und Steuerschaltungen, welche eine Bandbreitenadaptivität ermöglichen.
Die Projektaufgabe der PSN fokussiert sich auf den Hochfrequenz-Chipentwurf und die Untersuchung einer Treiberschaltung für neuartige plasmonische Ringmodulatoren mit extrem niedrigen Modulationsspannungen. Durch innovative Schaltungskonzepte sollen sowohl eine hohe Bandbreite als auch eine hohe Energieeffizienz erreicht werden. Darüber hinaus werden Energieeinsparungspotenziale durch Adaptivität untersucht, indem die Performanz der Schaltung flexibel eingestellt wird. Für maximale Bandbreiten steht eine schnelle SiGe-BiCMOS-Technologie und für niedrigere Datenraten eine hochskalierte CMOS-Technologie bereit.
Die PSN widmet sich als eine führende Professur auf dem Gebiet der integrierten Schaltungstechnik dem Entwurf und der Modellierung von hocheffizienten, integrierten Hochfrequenz- und Mixed-Signal-Schaltungen. Die Anwendungen umfassen insb. die drahtlose und drahtgebundene 5G- und 6G-Informations- und Kommunikationstechnik sowie Sensorsysteme der Zukunft. Für den Entwurf und den Test der Schaltungen unterhält die PSN ein umfangreiches computergestütztes Designcluster sowie ein hoch-modern ausgestattetes Messlabor. Ihre Aufgabe umfasst die Erforschung, den Entwurf, die Analyse, die Optimierung, die Implementierung und die Messung eines maßgeschneiderten Modulatortreibers für das Co-Design mit einem plasmonischen Ringmodulator. Der Schaltungsentwurf (inkl. Simulation und Layout) beinhaltet neuartige Schaltungskonzepte für niedrige Modulationsspannungen, eine hohe Energieeffizienz sowie für eine Performanz/Energieadaptivität. Systemeinsparpotenziale durch Adaptivität sollen unter Berücksichtigung unterschiedlicher statischer und dynamischer Leistungsanforderungen sowie Schnittstellen zu künstlicher Intelligenz untersucht werden. Für die Bewertung der erreichbaren Energieeffizienz und Bandbreite erfolgt ein Vergleich der Potenziale einer schnellen SiGe-BiCMOS-Technologie und einer energieeffizienten CMOS-Technologie. Zu ...