Beschreibung
Im Rahmen des vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg geförderten Projekts zur Provenienzforschung „Händler*innenrecherche 1933-1950“ suchen wir zum 01.04.2026 eine*n
Provenienzforscher*in (m/w/d)
in Vollzeit (39,50 Wochenstunden). Die Stelle ist im Rahmen des Projekts zunächst für die Dauer von einem Jahr befristet. Der Arbeitsort ist Stuttgart.
Ihre Aufgaben:
* Provenienzforschung zu in Südwestdeutschland tätigen Händler*innen im Zeitraum d...
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Im Rahmen des vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg geförderten Projekts zur Provenienzforschung „Händler*innenrecherche 1933-1950“ suchen wir zum 01.04.2026 eine*n
Provenienzforscher*in (m/w/d)
in Vollzeit (39,50 Wochenstunden). Die Stelle ist im Rahmen des Projekts zunächst für die Dauer von einem Jahr befristet. Der Arbeitsort ist Stuttgart.
Ihre Aufgaben:
* Provenienzforschung zu in Südwestdeutschland tätigen Händler*innen im Zeitraum des NS-Regimes und Folgejahre (ca. bis 1950)
* Digitale Dokumentation der Projektergebnisse
* Verfassen von Dossiers zu den Ergebnissen sowie Zwischen- und Abschlussberichten
* ggf. Erstellung eines Antrags für Folgeprojekte
* Unterstützung bei Maßnahmen zur Transparenz und Vermittlung der Projektergebnisse
Ihr Profil:
* ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Magister, Master) der Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Provenienzforschung oder eines anderen einschlägigen Studienfachs mit einem Fokus auf die Zeit des Nationalsozialismus bzw. vergleichbare Erfahrungen und Fähigkeiten
* nachgewiesene Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Provenienzforschung zu im Nationalsozialismus entzogenem Kulturgut
* nachgewiesene Erfahrung in der Recherche und Nutzung von Archivgut, der Anwendung relevanter Forschungsdatenbanken und der wissenschaftlichen Dokumentation von Rechercheergebnissen
* nachgewiesene Kenntnisse des verfolgungsbedingten Kulturgutentzugs sowie des Kunst- und Antiquitätenhandels im Zeitraum 1933 bis 1950, insbesondere in Südwestdeutschland
* selbstständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise sowie organisatorisches Geschick
* hohes Verantwortungsbewusstsein
* Belastbarkeit
* Bereitschaft zu Dienstreisen
* teamorientiertes Arbeiten und Bereitschaft zum fachlichen Austausch mit der Forschungscommunity
* sehr gute Ausdrucksfähigkeit in Deutsch (Wort und Schrift)
* bei Einstellung: Vorlage eines einwandfreien Führungszeugnisses zur Vorlage bei einer Behörde.
Wir bieten:
* eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kreativen Umfeld mit einem engagierten Team,
* bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen eine Vergütung in Entgeltgruppe 13 TV-L,
* einen zentralen Arbeitsort mit sehr guter ÖPNV-Anbindung,
* Zuschuss zu Ihrer Mobilität mit dem Job-Ticket BW,
* flexible Arbeitszeit,
* die Möglichkeit zu mobiler Arbeit,
* betriebliches Gesundheitsmanagement.
Wir sind an einem heterogenen, vielfältigen Team interessiert und begrüßen daher Bewerbungen von Personen jeglichen Geschlechts, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Die Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer 605 mit aussagefähigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zur Bewerbungsfrist am 18.02.2026 in unserem Bewerbungsportal ein, unter: https://www.landesmuseum-stuttgart.de/museum/stellenangebote.
Die Vorstellungsgespräche finden am 23.02.2026 statt.
Für Fragen steht Ihnen Herr Shahab Sangestan, Leiter der Landesstelle für Museen (Telefon: 0711 89535-302, E-Mail: sangestan@landesstelle.de), gerne zur Verfügung.
Bewerbungskosten werden nicht erstattet.
Hinweise zum Datenschutz im Rahmen der Verarbeitung personenbezogener Daten bei Bewerbungen finden Sie unter www.landesmuseum-stuttgart.de/museum/stellenangebote.