Beschreibung
Öffentliche Stellenausschreibung
Im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg befindet sich die Polizeidirektion Süd. Sie umfasst territorial die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die kreisfreie Stadt Cottbus.
Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass unsere Polizeikräfte ihre Kernaufgaben erfolgreich erledigen können, ist eine professionelle und leistungsstarke Polizeiverwaltung, die für einen reibungslosen Ablauf aller administrativen Prozess...
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Öffentliche Stellenausschreibung
Im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg befindet sich die Polizeidirektion Süd. Sie umfasst territorial die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die kreisfreie Stadt Cottbus.
Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass unsere Polizeikräfte ihre Kernaufgaben erfolgreich erledigen können, ist eine professionelle und leistungsstarke Polizeiverwaltung, die für einen reibungslosen Ablauf aller administrativen Prozesse sorgt.
In der Polizeidirektion Süd ist **zum nächstmöglichen Zeitpunkt** folgende Stelle zu besetzen:
**Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d) Disziplinarrecht**
**im Stabsbereich Personal**
(bewertet nach Entgeltgruppe 11 Teil I TV-L, Dienstort: Cottbus)
Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Tarifbeschäftigte.
**Aufgabenbeschreibung**
*Disziplinarangelegenheiten*
- Durchführung von Verwaltungsermittlungen zur Sachverhaltsaufklärung
- Entscheidung über die Einleitung eines Disziplinarverfahrens oder den Ausspruch einer Pflichtenmahnung, Missbilligungen etc.
- Fertigung von Nichteinleitungsvermerken
- Durchführung des behördlichen Disziplinarverfahrens
- Korrespondenzen mit den hauptamtlichen Disziplinarermittler/innen, Bevollmächtigten im Verfahren, Staatsanwaltschaften, Gerichten und Vorgesetzten,
- Festlegung der Maßnahme nach pflichtgemäßem Ermessen
- unterschriftsreife Erarbeitung einer Disziplinarverfügung
*Bearbeitung arbeitsrechtlicher Maßnahmen*
- Sachverhaltsprüfung und rechtliche Würdigung
- Prüfung und Erarbeitung der Maßnahme (z.B. Abmahnung, Kündigung)
- Einleitung des personalvertretungsrechtlichen Beteiligungsverfahrens
*Genehmigungsverfahren zu Nebentätigkeiten von Beamten/innen*
- Prüfung der Anträge auf Genehmigung einer Nebentätigkeit
- Erarbeitung einer unterschriftsreifen Genehmigungs- oder Ablehnungsverfügung
*Schadensersatzverfahren gem. § 48 BeamtStG *
- Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen, ggf. Durchführung der Sachverhaltsaufklärung
- Anhörung des Beamten zur beabsichtigten Inanspruchnahme, ggf. Beteiligung der Personalvertretung
- Erarbeitung des Leistungsbescheides
**Anforderungen**
- erfolgreich abgeschlossenes Bachelor- bzw. Diplom-Studium (FH) der Fachrichtungen Öffentliche Verwaltung oder einen Studienabschluss als Bachelor of Arts in einer verwandten Fachrichtung,
- umfassende Kenntnisse des öffentlichen Rechts, insbesondere des Disziplinarrechts,
- umfassende Kenntnisse des allgemeinen und besonderen Verwaltungsrechts,
- vertiefte Kenntnisse des Arbeits- und Tarifrechts,
- Kenntnisse des Zivilrechts,
- mehrjährige Berufserfahrung in einer öffentlichen Verwaltung, wünschenswert in der Personalstelle einer Bundes-, Landes- oder Kommunalverwaltung,
- sichere IT-Anwenderkenntnisse (MS-Office), beBPo,
- Fahrerlaubnis Klasse B
**Darüber hinaus bringen Sie mit: **
- eine ausgeprägte Analysefähigkeit,
- eine sehr hohe Einsatzbereitschaft und Anpassungsfähigkeit,
- eine hohe psychische Belastbarkeit,
- sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit,
- ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit,
- Verhandlungsgeschick,
- Durchsetzungsvermögen,
- Ergebnisorientierung,
- Kooperations- u. Teamfähigkeit,
- analytisches Denkvermögen.
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht außerdem ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) zur Vorlage bei der Behörde gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz abgefordert wird.
Zudem wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Kosten, die Ihnen im Rahmen Ihrer Bewerbung entstehen, nicht erstattet werden können.
**Wir bieten Ihnen:**
- eine anspruchsvolle und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
- ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis in der Entgeltgruppe 11 TV-L – Link zum Tarifrechner: https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/
- ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz
- bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten
- flexible Arbeitszeiten (kernzeitlose Gleitzeit)
- die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets (Jobticket)
- Jahressonderzahlung gemäß § 20 TV-L
- regelmäßige, tarifliche Entgelterhöhungen, vermögenswirksame Leistungen, betriebliche Altersvorsorge
- 30 Tage Erholungsurlaub sowie die Gewährung bezahlter Freistellung am 24.12. und 31.12.
- kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse; Fitnessräume; etc.)
Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt das Polizeipräsidium großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.
Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.
Gleichwohl ist die Landespolizei bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen, so dass Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind.
Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolizei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.
**Kontakt und Informationen**
Für Fragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren stehen Ihnen Frau Kassner unter der Telefonnummer 0355/4937-2310 und für inhaltlich-fachliche Rückfragen zum Aufgabenbereich Herr Jahnke unter der Telefonnummer 0355/4937-2300 zur Verfügung.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre **aussagekräftige** und **vollständige Bewerbung **(**Anschreiben, Lebenslauf, Diplom- bzw. Bachelor-Urkunde, Kopie Führerschein etc.** sowie der Angabe der telefonischen Erreichbarkeit zur kurzfristigen Kontaktaufnahme) **bis zum 01.03.2026** bevorzugt per E-Mail an
**bewerbungen.pdsued@polizei.brandenburg.de** (Anlagen nur pdf- Format) oder schriftlich an das:
Polizeipräsidium Land Brandenburg
Polizeidirektion Süd
Stabsbereich Personal
Juri-Gagarin-Str. 15/16
03046 Cottbus
***Unvollständige Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.***
Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.
Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Unterlagen und verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und Schutzfolien, da sämtliche Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens (3 Monate) datenschutzkonform vernichtet werden.
Sofern die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen gewünscht ist, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizulegen.
**Hinweise zum Datenschutz:**
Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.