Beschreibung
Die Hansestadt Lüneburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für
den Bereich Mobilität eine Sachbearbeitung (m/w/d) für
verkehrsrechtliche Vorprüfungen und
Gremien-/Veranstaltungsorganisation unbefristet in Vollzeit . Die
Stelle ist teilzeitgeeignet. Die Ausgestaltung der Teilzeit kann nach
individueller Absprache im Arbeitsbereich erfolgen, sodass die
Aufgabenerfüllung sichergestellt wird. Über uns: Lüneburg ist eine
moderne Hansestadt mit historischer Bausubstanz und hochattraktiven
Lebensbedingungen (78.000 EW). Die Wege sind kurz, auch nach Hamburg
(HVV-Gebiet) und Hannover. Die Universität (Leuphana) prägt das
Leben in der Stadt spürbar. Weitere Pluspunkte: die Vielfalt an
Kinderbetreuungsangeboten, Schulen aller Systeme, Sport-, Kultur- und
Freizeitstätten, nahe Erholungsorte (Ilmenau, Elbe, Heide) – und
vor allem Charme und Charakter. Dem Bereich Mobilität obliegt die
Aufgabe der Weiterentwicklung der Mobilität im Stadtgebiet und im
Verflechtungsraum des Landkreises Lüneburg für alle Verkehrsträger
und Verkehrsteilnehmenden. Die Arbeitsbereiche umfassen die
strategische Ausrichtung der Hansestadt in Bezug auf eine
Mobilitätswende, die Umsetzung von Projekten mit Mobilitätsbezug,
die Vorplanungen von infrastrukturellen Maßnahmen mit dem Schwerpunkt
der Förderung des Radverkehrs, der Verkehrssteuerung über
Lichtsignalanlagen, die Koordinierung des öffentlichen
Personennahverkehrs für das Stadtgebiet bis zu Verkehrsmessungen. Das
Team des Bereichs setzt Projekte einer städtischen Verkehrswende und
deren Fortentwicklung um, ist Anlaufstelle für Bürgerinnen und
Bürger und Interessenvertreter, bedient Bürgerinnen- und
Bürgerbeteiligungsformate und übernimmt umfangreich die Koordination
und Abstimmung von Fragestellungen zur Mobilität verwaltungsintern,
gegenüber Bürgerinnen und Bürgern, anderen Behörden und
Institutionen. Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
verkehrsrechtliche Vorprüfung und Bewertung bereichsintern
entwickelter Vorplanungen zur Verkehrsregelung und -lenkung im
Stadtgebiet Lüneburg – einschließlich der Abwägung aller
Handlungsspielräume des Verkehrsrechts, Recherche innovativer
Lösungsansätze sowie fachlicher Empfehlung geeigneter Maßnahmen,
fachliche Mitwirkung in städtebaulichen Planverfahren (Bebauungs- und
Flächennutzungspläne) durch straßenverkehrsrechtliche bzw.
straßenrechtliche Prüfung geplanter Maßnahmen, Erarbeitung von
Stellungnahmen sowie Ableitung konkreter, umsetzungsorientierter
Lösungsvorschläge, Durchführung, Auswertung und verkehrsfachliche
Bewertung von Verkehrsmessungen und -zählungen, einschließlich
Ableitung von Maßnahmenempfehlungen zur Optimierung der
Verkehrssteuerung und Verkehrssicherheit, Bearbeitung von
Bürgeranfragen, -anträgen und -beschwerden zu verkehrsrechtlichen
Fragestellungen, inklusive erforderlicher Ortsbegehungen und
situationsgerechter Bewertung vor Ort, Organisation, Vorbereitung und
Begleitung des Mobilitätsausschusses, u. a. durch Erstellung von
Sitzungsvorlagen, Protokollführung sowie Mitwirkung und Dokumentation
bei Bürgerveranstaltungen zu Themen der Mobilität und
Verkehrssicherheit, Erarbeitung und Weiterentwicklung von
Grundsatzthemen des Bereichs Mobilität (z. B. Handhabung der E Klima
2022 innerhalb der Verwaltung) sowie Übernahme besonderer Sachthemen,
etwa zur Weiterentwicklung der Verkehrslenkung, zur Mobilitätswende
oder zu innovativen verkehrsrechtlichen Ansätzen. Voraussetzungen
für die Stellenbesetzung sind: ein erfolgreich abgeschlossenes
Hochschulstudium (Bachelor/FH-Diplom) im Bereich
Verwaltungswissenschaften bzw. AII-Qualifikation oder
Ingenieurswissenschaften mit Schwerpunkt Mobilität bzw. Verkehr oder
vergleichbar, Berufserfahrung auf dem Gebiet der Verkehrsplanung oder
der Anwendung des Straßenverkehrsrechts mit entsprechenden
Richtlinien und Empfehlungen, hohe soziale und kommunikative
Kompetenzen sowie Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsfähigkeit und
Überzeugungskraft, solide Kenntnisse und Erfahrungen in der
Rechtsanwendung, gutes Organisationsgeschick und Zeitmanagement sowie
Kenntnisse und Erfahrungen in Kommunikations- und
Beteiligungsprozessen. Wir bieten Ihnen: anspruchsvolle und
abwechslungsreiche Aufgaben in einer wachsenden Stadtverwaltung, als
Trägerin des FaMi-Siegels eine gute Vereinbarkeit von Familie und
Beruf sowie flexible Arbeitszeiten, Entwicklungsmöglichkeiten durch
fachspezifische und fachübergreifende Fortbildungen sowie
betriebliches Gesundheitsmanagement, eine geregelte, der
Aufgabenwahrnehmung entsprechende Bezahlung nach dem Tarifvertrag für
den öffentlichen Dienst (TVöD), eine angenehme Arbeitsatmosphäre
und eine solide Unterstützung Ihrer Arbeit durch Teambesprechungen,
eine attraktive Arbeitsplatzlage in der Lüneburger Innenstadt inkl.
vergünstigte Parkmöglichkeiten, Dienstradleasing und Jobticket sowie
für Beschäftigte die Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes wie
Zusatzversorgung und Jahressonderzahlung. Die Vergütung erfolgt, je
nach Qualifikation, bis zur Entgeltgruppe 11 Tarifvertrag für den
öffentlichen Dienst (TVöD) bzw. bis zur Besoldungsgruppe 11
Niedersächsisches Besoldungsgesetz (NBesG). Die Hansestadt Lüneburg
setzt sich für die berufliche Chancengleichheit von Frauen und
Männern sowie für die Förderung von schwerbehinderten und diesen
gleichgestellten Menschen ein. Im Falle gleicher Eignung, Befähigung
und fachlicher Leistung werden das unterrepräsentierte Geschlecht
nach Maßgabe des Nds. Gleichberechtigungsgesetzes sowie
schwerbehinderte Menschen und diesen gleichgestellten Menschen nach
Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Da die Hansestadt
Lüneburg sich die Förderung der beruflichen Integration von Menschen
mit Migrationshintergrund zum Ziel gesetzt hat, sind Bewerbungen von
Menschen mit Migrationshintergrund, die die
Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, ausdrücklich erwünscht.
Bewerben Sie sich bitte bis zum 31.01.2026 ausschließlich online
über unser Bewerbungsportal unter Sachbearbeitung (m/w/d)
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