Beschreibung
Die Universität Trier betreibt gesellschaftlich relevante Forschung und Lehre am Puls der Zeit: mit einem starken Fokus auf Digitalisierung, Interdisziplinarität und Diversität. Der Mensch und seine Beziehung zu Gesellschaft, Recht, Wirtschaft und Umwelt stehen dabei im Mittelpunkt. Mit über 10.000 Studierenden und rund 2.000 Beschäftigten gehört die Universität Trier zu den größten Arbeitgebern in der europäischen Grenzregion Trier. Kurze Wege auf einem grünen Campus, ein lebendiges akademis...
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Die Universität Trier betreibt gesellschaftlich relevante Forschung und Lehre am Puls der Zeit: mit einem starken Fokus auf Digitalisierung, Interdisziplinarität und Diversität. Der Mensch und seine Beziehung zu Gesellschaft, Recht, Wirtschaft und Umwelt stehen dabei im Mittelpunkt. Mit über 10.000 Studierenden und rund 2.000 Beschäftigten gehört die Universität Trier zu den größten Arbeitgebern in der europäischen Grenzregion Trier. Kurze Wege auf einem grünen Campus, ein lebendiges akademisches Leben und eine aufgeschlossene Arbeitskultur bieten viele Möglichkeiten, Dinge zu bewegen.
Im Fachbereich II der Universität Trier ist im Fach Germanistik zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Beamtenverhältnis auf Zeit folgende Stelle zu besetzen: W1-Juniorprofessur mit Tenure-Track auf W2 „Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts als Kultur- und Gesellschaftsgeschichte“ (LBesG) (m/w/d)
Liegen die Voraussetzungen für eine Verbeamtung nicht vor, kann ggf. eine Anstellung im Angestelltenverhältnis erfolgen. Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber vertritt das in der Widmung genannte Gebiet in Forschung und Lehre.
Diese Juniorprofessur richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in einer frühen Karrierephase und mit einem außerordentlichen Potenzial für eine weitere Karriere in der Wissenschaft.
Der/die künftige Stelleninhaber/in soll die Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts in Forschung und Lehre vertreten und sich im Anschluss an kulturwissenschaftliche Ansätze für Wechselwirkungen zwischen Literatur und anderen Teilbereichen der Gesellschaft wie Politik, Wirtschaft oder Umwelt interessieren. Der/die Stelleninhaberin unterstützt insbesondere die Lehramtsausbildung an der Universität Trier, indem er/sie auch den klassischen Literaturkanon anbietet und Kanonisierungsprozesse kritisch reflektiert. Da die Trierer Germanistik einen hohen Anteil an Lehramtsstudierenden ausbildet (Grundschule, Realschule Plus, Gymnasium), ist es die Aufgabe des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin, zu diesem Angebot einen substanziellen Beitrag zu leisten. Bewerbungsvoraussetzung ist eine exzellente kulturwissenschaftlich ausgerichtete Dissertation zur deutschsprachigen Literatur des 18. oder 19. Jahrhunderts.
Erwartet werden weiterhin Erfahrungen in der akademischen Selbstverwaltung und in der Drittmitteleinwerbung.
Die dienstlichen Aufgaben ergeben sich aus § 48 HochSchG. Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 49 HochSchG. Die Fähigkeit, in deutscher Sprache Lehrveranstaltungen anzubieten, wird erwartet.
Gemäß §§ 54, 55 HochSchG werden Juniorprofessuren grundsätzlich für die Dauer von sechs Jahren besetzt. Es findet eine Evaluierung mit orientierendem Charakter zum Leistungsstand in Lehre und Forschung oder Kunst frühestens nach dem dritten und spätestens vor Ablauf des vierten Beschäftigungsjahres statt. Im Anschluss an den Zeitraum der Juniorprofessur ist eine dauerhafte Übertragung der o.a. Professur (Bes.Gr. W2 LBesG) vorgesehen, wenn sich der/die Stelleninhaber/in nach Maßgabe der einschlägigen hochschulrechtlichen Regelungen (Evaluationsverfahren) bewährt hat und die allgemeinen dienstrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Auf § 50 Abs. 5 Satz 6 HochSchG wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.
Das Land Rheinland-Pfalz und die Universität Trier vertreten ein Betreuungskonzept, bei dem eine hohe Präsenz der Lehrenden am Hochschulort erwartet wird. Die Universität Trier ist bestrebt, die Zahl ihrer Mitarbeiterinnen zu erhöhen und fordert Frauen nachdrücklich zu einer Bewerbung auf. Schwerbehinderte und ihnen nach § 2 Abs. 3 SGB IX gleichgestellte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt (bitte Nachweis beifügen).
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis, Auflistung der Lehrveranstaltungen und Auflistung der fünf Publikationen, die die Bewerberin/der Bewerber für ihre/seine wichtigsten hält) sind bis zum 31.01.2026 in digitaler Form (in einer einzigen pdf-Datei) an den Dekan des Fachbereichs II der Universität Trier, Herrn Prof. Dr. Andreas Regelsberger, 54286 Trier; E-Mail: bewerbungfb2@uni-trier.de zu richten. Näheres zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen für Bewerbungsverfahren nach Artikel 13 DSGVO auf unserer Homepage
Bewerbungen sind in einer einzigen pdf-Datei bis zum 31.01.2026 erwünscht.
Bewerbung bitte per E-Mail an
bewerbungfb2@uni-trier.de
Universität Trier, Dekan des Fachbereichs II
z. H. Prof. Dr. Andreas Regelsberger
54286 Trier
Kontakt bei Rückfragen
Prof. Dr. Andrea Geier, Geschäftsführung Germanistik
Tel. +49 651 201-2324, Mail: germanistik@uni-trier.de
www.uni-trier.de