Beschreibung
Arbeitsplatzausschreibung
Im Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA NI) ist im Dezernat Forschung |
Prävention | Jugend (FPJ) ein Arbeitsplatz als
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)
befristet bis zum 31.03.2029 in Vollzeit (39,8 Wochenstunden) zu besetzen.
Der Arbeitsplatz ist nach EG 13 TV-L bewertet. Wir sind bestrebt, den Anteil
des unterrepräsentierten Geschlechtes in allen Entgeltgruppen auszugleichen und
aus diesem Grunde an Bewerbungen von Männern besonders interessiert.
Wer...
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Arbeitsplatzausschreibung
Im Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA NI) ist im Dezernat Forschung |
Prävention | Jugend (FPJ) ein Arbeitsplatz als
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)
befristet bis zum 31.03.2029 in Vollzeit (39,8 Wochenstunden) zu besetzen.
Der Arbeitsplatz ist nach EG 13 TV-L bewertet. Wir sind bestrebt, den Anteil
des unterrepräsentierten Geschlechtes in allen Entgeltgruppen auszugleichen und
aus diesem Grunde an Bewerbungen von Männern besonders interessiert.
Wer wir sind
Wir im LKA NI sind die fachkompetente, handlungsfähige und impulsgebende
Zentralstelle für eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung und unterstützen
als „Service- und Dienstleister“ mit ca. 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
die regionalen Polizeidienststellen auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr und der
Verfolgung von Straftaten.
Das Dezernat FPJ untersteht der Behördenleitung des LKA NI und versteht sich
als wissens- und evidenzbasierte Servicedienststelle, in der u.a. Erkenntnisse
aus der Wissenschaft für die polizeiliche Praxis nutzbar gemacht werden und
auch eigene kriminalistisch-kriminologische Forschungsprojekte durchgeführt
werden.
Im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts „Risiko- und Eskalationspotenzial
von Informationsmanipulation: Narrative, Akteure und Rezeption (REsoNARe)“
verfolgt das Projekt das Ziel der Erkennung und Einordnung von
Informationsmanipulationen, die zu Hassrede und Gewalt genutzt werden kann. Das
LKA NI ist in allen Phasen des Projektes beteiligt und übernimmt federführend
die Aufgabe, die Wahrnehmungsperspektive der Bevölkerung über Desinformationen
anhand einer eigens durchgeführten Bevölkerungsbefragung zu analysieren.
Aufbauend auf den Erkenntnissen der Befragung und des Projektes werden
zielgruppengerechte Präventionsmaterialen erstellt und adäquate Verteilungswege
eruiert.
Die Aufgaben
- Eigenständige Forschung im Forschungsprojekt „REsoNARe“
- Konzeptionierung, Durchführung und statistische Auswertung einer
standardisierten Bevölkerungsumfrage
- Durchführung von qualitativen Interviews und / oder Fokusgruppen
- Aufbereitung von bestehenden Präventionskonzepten sowie Entwicklung
bedarfsorientierter Präventionsmaterialien und -konzepten
- Eigenständige Ergebnisaufbereitung und -vermittlung in Form von Vorträgen
und Publikationen, Herstellen von Berichten sowie Erarbeitung von Empfehlungen
und Informationsmaterial
- Mitarbeit an der inhaltlichen Ausgestaltung des gesamten Verbundprojektes
- Interdisziplinäre Verständigung über theoretische Grundlagen und
Definitionen etc.
Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.
Welche Voraussetzungen sind erforderlich?
- Erfolgreicher Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums (Diplom,
Magister- oder Masterabschluss) der Kriminologie, Soziologie, Psychologie oder
des Studiengangs Sozialwissenschaften.
Welche Eigenschaften und Kompetenzen werden benötigt?
- Sie sind Teamplayer/in mit hoher sozialer Kompetenz und ausgeprägter
Lösungs- und Serviceorientierung.
- Sie werden gerne eigeninitiativ tätig und sind in der Lage, Aufgaben
eigenverantwortlich durchzuführen und Ergebnisse entsprechend aufzubereiten.
- Sie verfügen über organisatorisches Geschick, sind flexibel sowie
kommunikativ und kritikfähig.
- Sie besitzen umfangreiche analytische und konzeptionelle Fähigkeiten.
- Sie besitzen fundierte Kenntnisse für die eigenverantwortliche Durchführung
und Anleitung von wissenschaftlichen Untersuchungen und Auswertungen.
- Sie besitzen sehr gute Anwendungskenntnisse in den quantitativen Methoden
der empirischen Sozialforschung und Statistik unter Nutzung der Software SPSS.
- Sie haben Erfahrungen im Bereich der qualitativen Forschung sowie im Umgang
mit MAXQDA.
- Sie besitzen einen sicheren Umgang mit moderner Bürokommunikation,
insbesondere mit MS-Office-Produkten.
- Sie haben umfangreiche Erfahrungen in wissenschaftlichen und / oder
kriminologischen Arbeitsfeldern, vor allem grundlegende Kenntnisse der
Befragungsmethodik.
- Sie verfügen über sehr gute Deutschkenntnisse sowie gute Englischkenntnisse
mit einem sehr guten Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift.
- Sie besitzen die Fähigkeit zu interdisziplinärer Teamarbeit in
Forschungszusammenhängen
Die Bereitschaft, sich fehlende Kenntnisse kurzfristig anzueignen und an
entsprechenden Fortbildungen teilzunehmen sowie den Leitgedanken zur
Organisationskultur „Gemeinsam in Verantwortung“ aktiv umzusetzen, wird
erwartet.
Was bieten wir?
- Gehalt der Entgeltgruppe 13 TV-L
- Gleitzeit sowie 30 Tage Urlaub/zus. freie Tage an Heiligabend und Silvester
- Mobiles Arbeiten/Homeoffice unter bestimmten Voraussetzungen
- Betriebliche Altersvorsorge (VBL) und eine Jahressonderzahlung im November
- Teilnahmemöglichkeit am Präventionssport (bis 4 Std./Monat)
- Gesundheitsangebote (Vorträge, Kurse etc.)
- Eltern-Kind-Büro, Sommerferien-Betreuung
Allgemeine Hinweise zur Ausschreibung
Der Arbeitsort befindet sich im Zentrum von Hannover im Hauptgebäude des LKA
Niedersachsen, am Waterlooplatz 11 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut
zu erreichen. Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind
individuelle und flexible Arbeitszeitregelungen möglich. Der Arbeitsplatz ist
grundsätzlich teilzeitgeeignet.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung
bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person der anderen Bewerberinnen
und Bewerber liegende Gründe von größerem rechtlichem Gewicht entgegenstehen.
Zur Wahrung Ihrer Interessen wird bereits in der Bewerbung um einen
entsprechenden Hinweis gebeten. Sofern Sie aufgrund einer Schwerbehinderung
Hilfsmittel zur Arbeitsausübung benötigen oder grundsätzliche Fragen haben,
nehmen Sie gerne Kontakt zu unserer Schwerbehindertenvertretung (0511/9873 –
1016) auf.
Wir haben das Interesse geweckt?
Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf
und Nachweisen (Studien oder Berufsabschluss, Urkunden, Fortbildungsnachweise
etc.) unter dem Stichwort„REsoNARe“per E-Mail in einem einzigen PDF-Dokument
mit einer Größe bis 5 MB bis zum
03.05.2026
an
Bewerbung@lka.polizei.niedersachsen.de
oder an
LKA Niedersachsen, Dezernat Personal, Am Waterlooplatz 11, 30169 Hannover
Bei postalischen Bewerbungen bitten wir Sie, uns ausschließlich Kopien
einzureichen, da wir diese aus Kostengründen nicht zurücksenden. Zu Zwecken der
Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten
gespeichert. Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des
Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen
vernichtet.
Bei Fragen zum weiteren Verfahren, dem Arbeitsplatz und/oder dem
Aufgabenbereich sind Sie herzlich eingeladen, sich telefonisch mit den unten
genannten Ansprechpersonen in Verbindung zu setzen.
Sind oder waren Sie bereits im öffentlichen Dienst beschäftigt, erklären Sie
bitte in Ihrer Bewerbung das Einverständnis zur Einsicht in Ihre Personalakte
unter Nennung der Ansprechperson in der Behörde.
Für Fragen stehen aus dem Fachbereich Frau Dr. Schröder (0511/9873-1211) und
zum Auswahlverfahren Frau Dalmer (0511/9873-1163) gerne zur Verfügung.