Beschreibung
Am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August Universität Göttingen ist zum 01.07.2026 eine Stelle als
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,8 Stunden/Woche) im Verbundprojekt „Nützliche Bibliotheken: Die Entstehung institutioneller Wissenstechniken im 18. Jahrhundert“ gefördert durch das Land Niedersachsen im Rahmen des Förderprogramms zukunft.niedersachsen befristet für die Dauer von 4 Jahren bzw. bis zum 30....
weiter lesen
Am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August Universität Göttingen ist zum 01.07.2026 eine Stelle als
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,8 Stunden/Woche) im Verbundprojekt „Nützliche Bibliotheken: Die Entstehung institutioneller Wissenstechniken im 18. Jahrhundert“ gefördert durch das Land Niedersachsen im Rahmen des Förderprogramms zukunft.niedersachsen befristet für die Dauer von 4 Jahren bzw. bis zum 30.06.2030 zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.
Der Forschungsverbund »Nützliche Bibliotheken« untersucht die Transformation repräsentativer Büchersammlungen in Einrichtungen der wissenschaftlichen Dienstleistung während des »langen 18. Jahrhunderts«. Den Kern des Verbunds bilden mit der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in Hannover und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen drei historisch bedeutende Bibliotheken, die sich in Bestand, Struktur und Funktion zwar deutlich voneinander unterscheiden, zugleich aber territorial, dynastisch und institutionengeschichtlich eng miteinander verbunden waren. Ziel des Verbunds ist die Erschließung und Analyse von Wissenstechniken der Bibliothek und der ihnen zugrundeliegenden Rationalität vor dem Hintergrund des zeittypischen Nützlichkeitsparadigmas und der damit verbundenen Erkenntnisinteressen. Arbeitsort dieses Teilprojektes ist Göttingen.
Aufgabengebiet:
- Erforschung gelehrter und bibliothekarischer Wissenspraktiken des 18. Jahrhunderts im Teilprojekt 3 „Erworbene Wissenschaft: Kontingenz und System im Bestandsaufbau der Göttinger Universitätsbibliothek (1734–1815),
- Publikation der Forschungsergebnisse (Dissertation oder vergleichbare Forschungsarbeit),
- Mitarbeit im Forschungsverbund „Nützliche Bibliotheken“,
- Mitarbeit bei der Planung, Konzeption, Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen,
- Verfassen von Beiträgen zu wissenschaftlichen Workshops und Konferenzen.
Einstellungsvoraussetzungen:
- besonders qualifiziert abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Abschluss) in Geschichtswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Buchwissenschaft oder Wissenschaftsgeschichte,
- Kenntnisse der Wissens-, Wissenschafts- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit,
- ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit,
- Erfahrungen im Umgang mit frühneuzeitlichen Handschriften.
Bitte legen Sie Ihrer Bewerbung eine Forschungsskizze bei, aus der Ihr wissenschaftlicher Ansatz und die präferierten methodischen Perspektiven hervorgehen (max. 3.000 Zeichen). Bitte orientieren Sie sich dabei an den auf der Website https://www.uni-goettingen.de/de/706505.html publizierten Informationen zu Verbund und Teilprojekt. Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes eine Dissertation zu erarbeiten.
Interessentinnen und Interessenten können sich bei Prof. Marian Füssel per E-Mail unter marian.fuessel@phil.uni-goettingen.de über das Arbeitsgebiet informieren.
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 15.04.2026, gern auch in elektronischer Form, erbeten an Prof. Dr. Marian Füssel, Georg-August-Universität Göttingen, Kulturwissenschaftliches Zentrum, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Heinrich Düker Weg 14, 37073 Göttingen, E-Mail des Sekretariats: snawara1@gwdg.de
Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im: Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo