Beschreibung
In der Fakultät für Physik ist die folgende Position zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Postdoc)
Ihre Aufgaben
Ziel ist es, numerische Methoden zu entwickeln, die es erlauben, (starke) Korrelationseffekte in strukturell komplexen Systemen materialspezifisch zu beschreiben. Hierfür sollen sog. "Downfolding- Algorithmen angewendet und weiterentwickelt werden, die es erlauben, minimal Vielteilchenmodelle herzuleiten. Darauf aufbauend sollen diese Modelle mit geeigneten Lös...
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In der Fakultät für Physik ist die folgende Position zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (Postdoc)
Ihre Aufgaben
Ziel ist es, numerische Methoden zu entwickeln, die es erlauben, (starke) Korrelationseffekte in strukturell komplexen Systemen materialspezifisch zu beschreiben. Hierfür sollen sog. "Downfolding- Algorithmen angewendet und weiterentwickelt werden, die es erlauben, minimal Vielteilchenmodelle herzuleiten. Darauf aufbauend sollen diese Modelle mit geeigneten Lösungsverfahren ("Solvern") u. a. auf (unkonventionelle) Supraleitung untersucht werden.
- theoretische wissenschaftliche Arbeit/Forschung an (stark) korrelierten Materialien (73 %)
- Betreuung von Übungen/Tutorien im Lehrbetrieb der Fakultät für Physik, von Bachelor und Masterarbeiten in der AG Rösner, wie auch von Doktorand*innen in der AG Rösner (4 LVS / 22 %)
- Beteiligung an Aufgaben der Selbstverwaltung (5 %)
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich, die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.
Ihr Profil
Das erwarten wir
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder äquivalent) in Physik
- abgeschlossene Promotion in Theoretischer Festkörperphysik
- Erfahrungen in der diagrammatischen Beschreibung von Korrelationseffekten wie auch deren numerischer Implementierung
- Erfahrungen in der ab initio Beschreibung von Materialien wie auch in der Anwendung von Downfolding Verfahren
- Erfahrung in der Betreuung von Bachelor und Masterarbeiten
- gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- weitreichende Kenntnisse der theoretischen Festkörperphysik
- selbständiges, eigenverantwortliches und engagiertes Arbeiten
- Teamfähigkeit
Das wünschen wir uns
- Erfahrung in der Beschreibung von starken Korrelationseffekten
- Erfahrung in der Beschreibung von unkonventioneller Supraleitung
- Erfahrung im Umgang mit Hochleistungsrechnern
- Erfahrung in der Beschreibung von aktuellen stark korrelierten Materalien
- Erfahrung in der Betreuung von Übungen/Tutorien
- Kenntnisse in Umgang mit TRIQS
- Kenntnisse in der akademischen Selbstverwaltung
- Kenntnisse in der Beantragung von Rechenzeit
Unser Angebot
- Vergütung nach E13 TV-L
- befristet auf 4,5 Jahre (§ 2 Abs. 1 Satz 2 WissZeitVG; entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben)
- Vollzeit
- interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten
- Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- flexible Arbeitszeiten
- gute Verkehrsanbindung
- betriebliche Zusatzversorgung (VBL)
- kollegiale Zusammenarbeit
- spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten
Interessiert?
Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte nutzen Sie hierzu vorzugsweise unser Online-Formular, welches Sie über den unten stehenden Link erreichen: https://uni-bielefeld.hr4you.org/job/apply/4789/wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-m-w-d-postdoc?page_langde
Bewerbungsfrist : 19.02.2026
Die Universität Bielefeld ist für ihre Erfolge in der Gleichstellung mehrfach ausgezeichnet und als familienfreundliche Hochschule zertifiziert. Sie freut sich über Bewerbungen von Frauen. Dies gilt im besonderen Maße im wissenschaftlichen Bereich sowie in Technik, IT und Handwerk. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten behinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht.
An der Universität Bielefeld werden Stellenbesetzungen auf Wunsch grundsätzlich auch mit reduzierter Arbeitszeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.