Beschreibung
Am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Georg-August-Universität Göttingen ist in der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie eine Stelle als
wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d)
mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,80 Stunden/Woche) zum 01.10.2026 unbefristet zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.
Ihre Aufgaben
Der Aufgabenbereich der zu besetzenden Stelle umfasst zum ei...
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Am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Georg-August-Universität Göttingen ist in der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie eine Stelle als
wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d)
mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,80 Stunden/Woche) zum 01.10.2026 unbefristet zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.
Ihre Aufgaben
Der Aufgabenbereich der zu besetzenden Stelle umfasst zum einen evidenzbasierte, praxisorientierte Lehre (10 LVS) mit Schwerpunkt in der Berufsqualifizierenden Tätigkeit II des Masterstudiengangs Psychologie: Klinische Psychologie und Psychotherapie, in der z.B. durch Kleingruppenübungen psychotherapeutische Handlungskompetenzen vermittelt werden, sowie die Betreuung von Studierenden. Zum anderen beinhaltet die Tätigkeit aktive Mitwirkung in der Forschung. Eine eigene Schwerpunktsetzung innerhalb der experimentellen und/oder klinisch-psychologischen Forschungsthemen der Abteilung ist erwünscht. Die wissenschaftliche Weiterbildung (z.B. Habilitation) wird aktiv unterstützt.
Die Forschung der Abteilung ist durch eine enge Verzahnung grundlagen- und anwendungsorientierter experimenteller Ansätze gekennzeichnet mit dem Ziel, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung für die klinische Praxis nutzbar zu machen. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf der Untersuchung und Veränderung kognitiver Verzerrungen bei Traumafolge- und Substanzkonsumstörungen sowie auf der Untersuchung der Wirksamkeit und Wirkmechanismen imaginationsbasierter Verfahren. Die Forschungsmethoden umfassen ein breites Methodenspektrum (u. a. Verhaltensmaße, Psychophysiologie, Eye-Tracking, fMRT, geplant sind zudem Alltagsbefragungen mittels Ecological Momentary Assessment). Eigene Methodenschwerpunkte können gerne eingebracht und berücksichtigt werden.
Anforderungen
abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in der Psychologie (Master/Diplom) mit einem überdurchschnittlichen Abschluss und Schwerpunkt in Klinischer Psychologie und Psychotherapie
Approbation als Psychologische*r Psychotherapeut*in
Erfahrung in der Durchführung quantitativer klinischer, experimenteller, oder neuro-/psychophysiologischer Studien
gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (Sprachniveau für Deutschkenntnisse: mindestens C1)
Wünschenswert/Von Vorteil sind zudem (keine zwingenden Voraussetzungen für eine Bewerbung):
abgeschlossene Promotion
Teamfähigkeit, Kollegialität und ein hohes Maß an selbständigem, eigenverantwortlichem und engagiertem Arbeiten
fundierte Kenntnisse in Forschungsmethoden der klinischen oder experimentellen Psychologie und in der Anwendung von Statistikprogrammen (z.B. SPSS, JASP, R etc.)
Programmierkenntnisse (z.B. Presentation, PsychoPy, Inquisit, Matlab) und/oder Kenntnisse in der Analyse komplexer Daten (z.B. linear mixed models, Netzwerkmodelle)
Erfahrungen in der universitären Lehre (z.B. als Tutor*in oder Dozent*in) im Bereich Klinische Psychologie und Psychotherapie oder in der Psychotherapieausbildung
die Motivation, mittels Open Science einen Beitrag zur guten wissenschaftlichen Praxis zu leisten
Unser Angebot
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, spannende und anspruchsvolle Tätigkeit mit sehr guten Forschungs- und Lehrbedingungen in einer renommierten universitären Einrichtung, ein angenehmes Arbeitsklima in einem dynamischen, unterstützenden und jungen Team, umfangreiche Möglichkeiten zum kollegialen Austausch am Institut und dem Therapie- und Beratungszentrum (TBZ), die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterqualifizierung und Fortbildung und dem selbstständigem Bearbeiten eigener Forschungsideen mit Bezug zur Arbeitsgruppe sowie mit Göttingen einen Ort, der sich durch eine sehr hohe Lebensqualität auszeichnet. Die psychotherapeutische Behandlung von Patient*innen ist im Rahmen der Hochschulambulanz möglich (z.B. auch im Rahmen von Studientherapien).
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der beruflichen Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderte Menschen. Bei gleicher Qualifikation erhalten Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 15.05.2026 in elektronischer Form (pdf), erbeten an
PD. Dr. Charlotte Wittekind,
E-Mail: hruemen@uni-goettingen.de,
Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie,
Abteilung Klinische Psychologie,
Goßlerstr. 14, 37073 Göttingen.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Heike Rümenapf-Melzer, Tel. 0551-39-23582, hruemen@uni-goettingen.de zur Verfügung.
Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im: Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo