Beschreibung
Zukunft mit Tradition – Wissenschaft gestalten: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften. Die älteste und größte Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der Universitäten in Wittenberg (1.502) und Halle (1.694). Heute hat sie 340 Professoren und 20.000 Studierende. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs...
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Zukunft mit Tradition – Wissenschaft gestalten: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bietet ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Sozial-, Natur- und den medizinischen Wissenschaften. Die älteste und größte Hochschule Sachsen-Anhalts entstand 1817 aus dem Zusammenschluss der Universitäten in Wittenberg (1.502) und Halle (1.694). Heute hat sie 340 Professoren und 20.000 Studierende. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Soziologie, ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die auf bis zu 3 Jahre befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (75%) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Arbeitsaufgaben:
- Unterstützung im Bereich der Planung, Durchführung und Auswertung von medizinsoziologischen Studien im Bereich Versorgungsforschung (z.B. Digitalisierung, Post-/ Long-Covid-Forschung) oder Lebensverlaufs- und soziobiologischen Forschung
- Durchführung und (Weiter-) Entwicklung medizinsoziologischer Lehrveranstaltungen (Seminare/ Praktika) bei Studierenden der Humanmedizin, Pflege- und Hebammenwissenschaften gem. LVVO SA
- Beteiligung an der Beantragung neuer Forschungsprojekte im Bereich der sozialen Determinanten von Gesundheit, mit Fokus auf Versorgungsforschung oder Lebensverlaufs- und soziobiologischen Forschung - Eigene Forschungsinteressen sind ausdrücklich erwünscht
- Präsentation und Publikation von Forschungsergebnissen in internationalen Fachzeitschriften und auf entsprechenden Konferenzen
- Aktive Mitarbeit beim konsekutiven Aufbau einer international sichtbaren Arbeitsgruppe
- Die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung ist gegeben
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium Soziologie, Geistes-, Sozial oder Gesundheitswissenschaften oder verwandter Disziplinen (Master, Diplom)
- Gute bis sehr gute Methodenkenntnisse im Bereich der qualitativen Forschung (v.a. Leitfadengestützte Interviews, qualitative Inhaltsanalyse)
- Grundlegende Kenntnisse quantitativer Methoden von Vorteil
- Erfahrungen in der Arbeit mit MAXQDA von Vorteil
- Gute Kenntnisse in der medizinsoziologischen oder Public Health Forschung, vor allem im Bereich der Digitalisierung wünschenswert
- Erfahrungen in der Durchführung und Auswertung von Studien wünschenswert
- Erfahrung in der Publikation von Forschungsergebnissen (bevorzugt englischsprachig) wünschenswert
- Erfahrung in der Präsentation von Forschungsergebnissen von Vorteil
- Hohes wissenschaftliches Engagement
- Sozialkompetenz und Teamfähigkeit
- Sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich
- Gute Englischkenntnisse von Vorteil
- Freude an der Zusammenarbeit in einem jungen, interdisziplinären Team
Wir bieten:
- Mitarbeit in einem engagierten interdisziplinären Team mit flachen Hierarchien
- Möglichkeit der regelmäßigen Weiterbildung auf nationalen und internationalen Fachtagungen sowie Reisekostenunterstützung
- Eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. Tarifvertrag der Länder (TV-L) einschließlich einer Jahressonderzahlung und einer betrieblichen Altersvorsorge
- Eine abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeit in einem kollegialen Arbeitsklima
- Attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung, variable Teilzeitmodelle)
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich am 24. und 31. Dezember Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber\*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Vertret.-Prof.in Dr.in Anja Knöchelmann, Tel.: 0345 557 1171,
E-Mail: anja.knoechelmann@medizin.uni-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-022/26-H mit den üblichen Unterlagen bis zum
09.02.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische
Soziologie, Sekretariat, Frau Patricia Schmidt, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail an:
medizinische-soziologie@uk-halle.de.
Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.