Beschreibung
Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzi...
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Modern, vernetzt, traditionsbewusst: Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind. National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen und der Wirtschaft.
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, AG Versorgungsforschung | Pflege im Krankenhaus ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt als Elternzeitvertretung die befristete Stelle einer*eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (50 %) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L. Arbeitsaufgaben:
- Unterstützung in der Konzeption, Aufbau und Weiterentwicklung des Kompetenzkollegs für Partizipationsforschung und Transformation in der Gesundheitsversorgung (KPTG)
- Wissenschaftliche Recherchen und Prozessanalysen für den Aufbau des KPTG, v.a. enge Zusammenarbeit mit der WHO als Vorbereitung für ein WHO-Kollaborationszentrum
- Wissenschaftliche Evaluation, (Weiter-)Entwicklung und Dissemination partizipativer Ansätze, Methoden und Modelle
- Erhebung, Aufbereitung und Analyse von Forschungsdaten mit quantitativen und qualitativen Methoden
- Beratung und Supervision partizipativer Projekte
- ko-kreative Konzeption, Implementierung und wissenschaftliche Evaluierung von Edukationskonzepten
- strategische Konzeption, Planung und Durchführung eines nationalen und internationalen Netzwerkes zur medizinischen Anthropologie, Partizipationsforschung und Transformation in der Gesundheitsversorgung
- strategische und evidenzbasierte Ausarbeitung von Empfehlung zur Verbesserung der partizipativen For- schungsprojekte Implementierung von Zugängen zu Gesundheitsinformationen inkl. Ausbau einer partizipativen Wissenschaftskommunikation
- Akquise von Drittmittelprojekten sowie Koordination und Steuerung partizipativer Projekte und wissenschaftliches Netzwerken
- Erstellen wissenschaftlicher Publikationen
Voraussetzungen:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Master oder Diplom) vorzugsweise im Bereich der Pflege- und Gesundheitswissenschaften, Ethnologie, Sozialwissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie oder eines vergleichbaren Studiengangs mit lebenswissenschaftlicher oder geisteswissenschaftlicher Ausrichtung
- Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden sowie in der wissenschaftlichen Datenanalyse
- Erfahrungen im Projektmanagement, Studienplanung und -durchführung
- Erfahrungen im eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten, inkl. Erstellung von Publikationen und Präsentationen auf Fachkonferenzen
- Erfahrungen und Kompetenzen in der Planung und Durchführung partizipativer Projekte
- Sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse
- Teamfähigkeit, strukturierte Arbeitsweise und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
- Kenntnisse im Bereich Drittmittelakquise und wissenschaftliche Netzwerkarbeit (wünschenswert)
- Reisebereitschaft
- Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfähigkeit
- analytisches Denken, Kreativität, Flexibilität, Engagement, Belastbarkeit und Loyalität
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber\*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit bei Abschluss des Arbeitsvertrages eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) vorlegen. Möglichkeiten zur Beantragung eines finanziellen Zuschusses hierfür, finden Sie unter: https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. Patrick Jahn, Tel.: 0345 557-2220, E-Mail: patrick.jahn@uk-halle.de.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-039/26-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 16.03.2026 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, AG Versorgungsforschung | Pflege im Krankenhaus, Herrn Prof. Dr. Jahn, 06097 Halle (Saale) oder per E-Mail an patrick.jahn@uk-halle.de und an Doreen Röthling, AG-Versorgungsforschung@uk-halle.de.
Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.